Norden 2016, Ostküste 2016

Abschied und Neubeginn

Antananarivo
Irgendwo in Antananarivo

Ausschlafen! Heute steht nicht viel auf dem Plan. Tanala, Ines, Varinia, Gunther und ich bleiben in Antananarivo für die anschließende Reise in den Norden. Alle anderen werden heute Madagaskar verlassen und wieder zurück nach Europa fliegen. Es ist ein gutes Gefühl, nochmal die gleiche Zeitspanne Urlaub zu haben. Und ich hoffe, die zweite Reise 2016 wird genauso gut wie die erste – wobei die schon stark an nicht zu übertreffen kratzte.

Zum Frühstück gibt es für mich heute nur ein paar Kekse. Aus irgendeinem Grund waren in Zimmer 2 heute Nacht unendlich viele Stechmücken, weshalb ich jetzt aussehe wie ein Streuselkuchen. Immerhin ist das Hochland kein Malariagebiet, so dass die Stiche nur ärgerlich, aber wahrscheinlich harmlos sind. Gegen 10 Uhr bringen wir Martin, Markus und Chrissi zum Flughafen. Nach soviel Erlebtem fällt der Abschied schwer. Aber insgeheim gibt es da schon Gerüchte, dass es im nächsten Jahr ein Wiedersehen auf Madagaskar geben wird, in fast gleicher Besetzung. Und bis dahin müssen wir uns halt ab und an in Deutschland treffen und in Erinnerungen schwelgen. Es sollen ja diverse THB-Dosen im Gepäck mit nach Deutschland fliegen, auch wenn keiner die Maximalgrenze von 16 Liter pro Person erreicht hat. THB passt sicher gut zu deutschem Grillgut.

Raphia

Im Garten des Raphia sitzt das Furcifer oustaleti-Weibchen immernoch auf dem selben Baum, wo wir sie gestern gefunden hatten. Der Garten wird heute überhaupt mein Domizil. Nach und nach trudeln die neuen Gäste ein. Zwei Pärchen, eine ältere Alleinreisende mit Ökotick sowie Steffie und Stefan, ein Taggecko-begeistertes Pärchen aus dem Ruhrgebiet. Alejandro aus Ecuador kommt auch mit in den Norden – falls er es nicht verschläft. Bis zum Abend lernt man sich ein wenig kennen – die Gruppe ist nett. Mit der ersten kann sie nicht ganz mithalten, aber es wird trotzdem noch lustig.

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Veröffentlicht von Alex

Alex ist 31 Jahre alt, wohnt in der Nähe von Mainz und ist im echten Leben fernab des Urlaubs Tierarzt mit Faible für Reptilien. Sie fotografiert und reist gerne, und so entstand auch dieser Blog. Nebenbei hält sie selbst Chamäleons zu Hause, schreibt an wissenschaftlichen Veröffentlichungen, betreibt ein kostenloses OnlineMagazin und erstellt Malbücher für madagassische Kinder.