North 2017

Der Ruf der Indris

Ich bin heute quasi ausgeschlafen, will heißen, ich war wach, bevor der Wecker geklingelt hat. Nach dem obligatorischen Zebu-Sandwich zum Frühstück sammelt die Gruppe sich am Bus. Diesmal bleiben wir mit Christian und Rapha sitzen, als wir zwei unserer drei Mini-Gruppen in V.O.I.M.M.A. aussetzen. Christian fährt den Bus weiter auf der Straße bis zum Office von Analamazaotra, allerdings nur für die Tickets. Der letzte Zyklon hat die Brücke hinter dem Office mit sich gerissen, und daher gibt es einen provisorischen Eingang weiter vorne an der Straße. Lehmspuren auf der Straße sind immernoch zu sehen, denn der Zyklon hatte auch eine gewaltige Überschwemmung verursacht.

Eastcoast 2016

Die Magie der Diademsifakas

Ich liege noch im Bett, als ich die Indris rufen höre. Leise singen sie im Regenwald, und ich beschließe, dass das der richtige Soundtrack zum Aufstehen ist. Nach einer warmen Dusche und Anziehen laufe ich mit Tanala zum Restaurant, wo noch niemand außer uns ist. Nach und nach trudeln alle ein. Während ich gerade in mein Baguette beiße, sehe ich im Augenwinkel etwas gegenüber im Wald hupfen. Bestimmt wieder die Makis, denke ich noch. Aber nein, es sind drei Indris, die sich ausnahmsweise mal am Waldrand gegenüber des Hotels durch die Bäume bewegen.

Northeast 2014

Mit Popcorntüte im Regenwald

Der Regenwald von Andasibe-Mantadia

Das Feon’ny Ala hat immernoch bleischwere Decken, die viel dünner aussehen als sie sind. Ich wühle mich aus den Decken und dem Moksitonetz, und wenig später sitze ich bei einem Zebu-Sandwich (was sonst) auf der Terasse des Restaurants.

Heute führt uns der Weg in den Analamazaotra Nationalpark, dessen Eingang knapp zwei Kilometer vom Feon’ny Ala entfernt liegt. Kaum sind wir am Park Office angekommen, fällt mir auch hier einiges Neues auf: Die Gebäude sind in einem leuchtenden Orange gestrichen, der Weg in den Park ist mit einem breiten Tor verschlossen und vor dem Office muss man nun durch eine Art Kuhgitter laufen, um dann durch das kleine Museum und zur Hintertür hinaus in den Park zu gelagen. Sogar der Zaun entlang der Straße ist repariert. Ich staune. Und ein neues Schild gibt es auch: Man darf jetzt hier nicht mehr barfuß laufen. Oder so.

North 2013

Cholesterol submarines and yellow rain

Wald in Analamazaotra

Today also starts with a zebu sandwich, lovingly called Cholesterol Submarine. Every day could start this way! Anto, Andrea and I drive with Patrice and Daddy to the Analamazaotra National Park. There is a big parking lot in front of the park entrance, and the one or other French tourist seems to have lost his way here, too. A small museum and a toilet house, that’s it. Nevertheless, one has to register. Practically, right in front of the entrance, there is already a Calumma brevicorne female, one that gets very excited about us.