Nordwesten 2020

Platzregen im Trockenwald

Das nördliche Hochland Madagaskars

Um halb vier bin ich ins Bett gegangen, um halb sieben stehe ich schon wieder auf. Ich sortiere kurz mein Gepäck um. So viel ist nicht mehr über, wenn man Mitbringsel, Geschenke und Equipment fürs Camping abzieht. Ich habe ein bisschen Kopfschmerzen. Aber eine Dusche und Frühstück werden’s schon richten.

Zu meinem Erstaunen ist unser Team unglaublich früh da. Sogar vor der vereinbarten Zeit.

Norden 2019

Erste Chamäleons

Hochland

Nach geschätzten zwei Stunden Schlaf ist bereits wieder Aufstehen angesagt. Ich bin total gerädert. Pünktlich um Sieben sind alle fertig. Das Gepäck steht verladefertig vor der Tür, die Rucksäcke liegen griffbereit. Und dann passiert erstmal… Nichts. Gar nichts. Der Verkehr in Antananarivo hat Dimby und die anderen Jungs fest im Griff. Oder eher der Stau. Naja, da lernen gleich alle Neuen, was es mit Mora, mora auf Madagaskar so auf sich hat. Schließlich trudeln doch noch alle ein: Gris, Dimby, José, Fitah, Léon und Mamy als altbekannte Mannschaft.

Norden 2016

Mondlandschaften

Das nördliche Hochland

Der Tag beginnt schon früh. Ich mummele mein Pain au chocolat von gestern auf. Dimby, Eric, Andry, Mika, Gris und Choa wollten eigentlich um Sechs hier sein. Aber es dauert und dauert. Der Verkehr in Tana ist heute wohl enorm dicht. Erst wesentlich später fährt der erste Toyota Landcruiser in die Einfahrt des Raphia, und nach und nach folgen die anderen. Dimby mit seinem neuen blauen Landcruiser kommt als letztes. Er hat auch José mitgebracht, der uns ebenfalls in den Norden begleiten wird. Man begrüßt sich herzlich, das Gepäck wird auf die Autodächer gehoben und in Planen verschnürt.

Norden 2013

Madagaskars Toiletten

Nördliches Hochland

Um sieben Uhr treffen wir uns zum Frühstück. Wie überall in Madagaskar dauert es, bis alle ihr Morgenmampf haben, die Küchen sind nicht so groß und eilig hat’s auch keiner.  Irgendwann sind aber trotzdem alle mit Tee, Saft, Rühreiern und Baguette versorgt. Die Jungs verpacken derweil kunstvoll unser Gepäck in Planen auf den Dächern der sechs Toyota Landcruiser, mit denen wir ab jetzt unterwegs sein werden.  Ich fahre mit Dimby, Antonella und Andrea – und darf dankenswerterweise den Beifahrersitz besetzen.