Norden 2019

Spaziergang mit Geckos

Ankify

Heute gibt es kein „Programm“, sozusagen ein reisegruppenfreier Tag. Jeder kann tun und lassen, was er möchte. Aber unsere Gruppe ist ziemlich gut, deshalb habe ich gar keine Ambitionen, etwas alleine zu unternehmen.

Norden 2019

Begegnungen unter Wasser

Meer vor Nosy Tanikely

Zum ersten Mal in diesem Urlaub wache ich auf, als gerade erst die Sonne langsam aufgeht. Obwohl es noch nicht mal sechs Uhr ist, bin ich schon total ausgeschlafen. Auf dem Meer tuckert gerade die alte, rostige Fähre nach Nosy Be vorbei. Ich ziehe meinen Bikini an und plantsche ein bisschen im Wasser. Vor der Tür des Bungalows sitzen zwei Schildraben, die sich immer wieder der verspiegelten Tür nähern und dann wieder wegflattern.

Südwesten 2017

Der späte Vogel fängt den Wurm

Bienenfresser

Heute startet der Tag noch früher als sonst. Um 05:30 Uhr, die Sonne ist nicht mal aufgegangen, stehe ich auf. Zum Birdwatchig. Vogelfotografie finde ich etwa so spannend wie Dung rollende Mistkäfer. Aber das Arboretum Antsokay ist berühmt für seine vielen gefiederten Bewohner, und soll ganz tolle Möglichkeiten zum Fotografieren bieten. Als unsere kleine Gruppe um sechs Uhr früh, mit Fotorucksäcken bewaffnet, im Dornwald des Arboretums steht, schläft alles noch. Auch die Vögel.

Norden 2016

Schnorcheln mit Meeresschildkröten

Meeresschildkröte vor Nosy Tanikely

Heute früh verzichte ich mal wieder auf das Frühstück im Hotel. Der Großteil der Gruppe fährt mit den Jungs zum Hafen, um dort „ein bisschen anders“ zu frühstücken. Wer lieber im Hotel essen will, wird später abgeholt. Ich fahre natürlich mit an den Hafen. Wir lassen die Autos auf schrägen Parkplätzen vor einer Betonmauer stehen, und laufen ein paar Meter an Ständen vorbei und eine Treppe herunter zum kleinen Markt des Hafens. Mama Be, eine große, dicke und ältere Frau mit Zigarettenkippe im Mundwinkel, sitzt auf einem winzigen Hocker vor einem rosa Eimer mit Fischen und einer kleinen Feuerstelle mit Grill.

Norden 2016

Es gibt doch Krokodile im Ravelobe

Phelsuma kochi

Um sechs Uhr bin ich schon wieder wach. Irgendwo kräht laut und ausdauernd ein Hahn. Ich schlurfe zur Morgentoilette zum Dusch- und Klohäuschen des Campgrounds. Ein Handtuch im Nacken, die Klorolle unter den Arm geklemmt, die Zahnbürste in der einen und die Kulturtasche in der anderen, wandele ich dann wieder zurück zum Zelt. Ein Abstecher in die Küche verheißt nur Gutes für’s Frühstück. Und das ist wirklich mega super!

Nordosten 2014

Von Schmugglern und Stränden

Nosy Mangabe

Pünktlich um halb Acht erscheine ich zum Frühstück in unserer Gemeinschaftshütte. Der Tag beginnt mit süßen Bananen.. Die Stimmung ist gut, obwohl wir die eigentlich geplante Exkursion in den Masoala-Nationalpark nicht machen werden können. Die Flut ist immernoch gut anderthalb Meter zu hoch, das Wetter ist mäßig und das Meer ziemlich aufgewühlt. In der Ferne zieht eine dustere Wolkenwand herauf –

Nordosten 2014

Zwischen Meeresrauschen und Regenwald

Nosy Mangabe

Kaum ist es hell, treibt es mich auf die Beine und ich erkunde das Klohäuschen der Insel. Es ist richtig niedlich angelegt, draußen gibt es ein steinernes Waschbecken mit Wasserhahn und sogar einen hübschen runden Spiegel. Selbst an Handtuchhaken in Form von gebogenen Ästen hat jemand gedacht. Angesichts der großen Spinnen, die unter den Ecken der Hüttendächer nisten, klopfe ich jede Klopapierrolle vor Benutzung aus und richte den Blick immer schön starr nach draußen. Was ich nicht sehe, ist auch nicht da! Es ist früh und die Sonne strahlt vom blauen Himmel.

Nordosten 2014

Vielleicht doch der Himmel?

Marojejy

Kurz vor Sechs wache ich auf. Die Frösche quaken leiser, die meisten sind ganz verstummt. Warum das Camp „Mantella“ als Namen hat, ist mir schon längst klar. Im Zelt ist alles nass von der hohen Luftfeuchtigkeit. Klamm wäre deutlich untertrieben, denn alles klebt und pappt. Gegen sieben Uhr versammeln wir uns zum Frühstück auf der Holzveranda. Es gibt tatsächlich Makasaoka!