Nordosten 2015

Schlafen wie ein Murmeltier

Meine Füße auf dem Weg nach Andasibe

Mein Tag beginnt früh. Es ist Ostermontag, aber ich bekomme davon eher nichts mit. Das Kronenmaki-Weibchen mit seinen zauberhaften Zwillingen sitzt auf der Veranda vor unserem Bungalow, und eine Vari-Dame hat sich dazu gesellt. Selbst der Mohrenmaki-Mann, der eher schüchtern ist und sich immer im Hintergrund hält, kommt mal vorbei. Ich verfüttere die letzten Bananen aus der Garderoben-Staude.

Nordosten 2015

Wie man ein Aufforstungsprojekt gründet

Punsch coco

Noch im Dunkeln stehe ich auf und packe meine Tasche um. Schlafsack, Luftmatratze und Wein bleiben in Tana. Müde sitze ich auf den Stufen vor dem Hotel und warte. Sieben Minuten zu früh taucht Christians lila Bus vor den Toren des Hotels auf. Der Nachtwächter öffnet die Tore und Christian setzt den Bus rückwärts in die enge Einfahrt. Wir verladen das Gepäck auf’s Dach, uns los geht es. Und wir fahren, fahren und fahren… Erst nach einer Stunde verlassen wir überhaupt das immernoch massiv überschwemmte Tana. Die Zeit scheint überhaupt nicht zu vergehen.

Nordosten 2014

Abschied vom Nest der Träume

Canal des Pangalanes

Heute ist Abschied vom Palmarium angesagt.  Um Sieben finden sich – mal wieder – Lemuren zwischen Tanalas und meinem und Björns und Stefans Bungalow. Die letzten Bananen werden verfüttert, und lustigerweise kommt einer der Guides mit neu angekommenen Gästen bis vor unser Bungalow, weil dort momentan jeden Morgen die Makis anzutreffen sind. 

Nordosten 2014

Mit Flugzeug, Auto und Boot unterwegs

Pantherchamäleon in Maroantsetra

Das Wetter zeigt sich auch heute nicht von seiner besten Seite. Heute ist frühes Aufstehen angesagt, denn der Flug nach Toamasina (Tamatave) wird nicht auf uns warten.  Vor dem Hotel treffe ich auf einen Einheimischen, der auf einem langen Ast ein altes Furcifer pardalis-Männchen angeschleppt hat. Er hat gestern von den Leuten in der Stadt gehört, dass hier eine Gruppe Vazaha nach Chamäleons gesucht hat.