Norden 2019

Von blauen Pantherchamäleons und weißen Stränden

Nosy Faly

Bestens ausgeschlafen stehe ich am frühen Morgen auf. Das riesige Bett mit dem genauso riesigen, nirgends auf einen herunter hängendem Moskitonetz ist wirklich eine Wohltat. Noch ist niemand draußen unterwegs. Das Meer liegt völlig still da, kaum eine Welle kräuselt die Oberfläche des Wassers. Ich gehe eine Runde Schwimmen und genieße die morgendliche Stille.

Norden 2013

Ein Besuch auf Nosy Faly

Pantherchamäleon auf Nosy Faly

Der Tag beginnt mit einem kleinen Frühstück. Im offenen Restaurant gibt es Baguette, Honig und Rührei. Dazu bekommt man ein Glas voll dicklicher, weiß-grünlicher Flüssigkeit. Soll Corasol sein oder sowas. Schmecken tut es, als habe man irgendeine Pflanze mit Wasser verrührt, nicht so mein Ding. Ich trinke es mal mutig trotzdem aus, irgendwer behauptet, es würde vor Krebs schützen (na, wenn das mal die böse Pharmaindustrie erfährt! 😉 ).

Norden 2013

Im Reich der Pantherchamäleons

Pantherchamäleon aus Ankaramibe

Was ich gestern Abend noch nicht wusste: Mit Schlafen ist bei 30,9°C und ohne Klimaanlage sowieso nicht viel. Die Luft ist so extrem stickig, dass ich gegen drei Uhr nachts irgendwann das Fenster aufreiße, weil es einfach nicht aushaltbar ist in der Hitze. Das hat zur Folge, dass eine Million Stechmücken dem leckeren Geruch von Mensch folgen. Ich verbringe die nächsten zwei Stunden damit, mit Antibrumm, dem Ventilator, den Stechmücken und der Hitze zu kämpfen.