Ostküste 2016

Es geschehen noch Wunder

Flughafen von St. Marie

Als ich morgens um fünf Uhr aus dem Bett steige, ist der kleine Hund weg. Zumindest liegt niemand mehr unter dem Tisch. Ich dusche kurz, ziehe mich an und trete auf die Veranda. Zwei große, runde Augen schauen mich verschlafen aus dem Sessel vor der Tür an. Da ist er, der Hund. Scheint gemütlicher gewesen zu sein als unter dem Tisch. Als ich ihn anspreche, flitzt er direkt rein ins Bungalow, und versucht auf’s Bett zu springen. Leider hat er das Moskitonetz übersehen, dotzt dagegen und fällt wieder runter. Bei so komischen Dingern bleibt er dann doch lieber vor der Tür.
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Nordosten 2015

Ärger mit Air Madagascar

Aufbruch nach Antananarivo

Der Tag fängt früh an. Immerhin ist es schon hell draußen. Das Gepäck steht fertig zur Abfahrt im Hof, mein Fotorucksack ist umgepackt, es kann losgehen. Um Sieben treffen wir uns zum Frühstück. Und einmal mehr erweist es sich, dass es mit dem Geschäftssinn der Bedienung nicht weit her ist. Nein, Croissants gibt es noch nicht, vielleicht in 20 Minuten. Also laufe ich zurück in den Hof und helfe beim Beladen des Bus. Weiterlesen →

Nordosten 2015

Mangostan im Regen

Unser Zimt-Bungalow in Maroantsetra

Heute bin ich relativ ausgeschlafen. Am Vormittag sollen die Gäste mit dem Flieger ankommen. Dimby hat schon in aller Frühe abgeklärt, dass der Flieger auch wirklich kommt. Bei Air Madagascar weiß man ja nie. Jetzt haben er, Tanala und ich noch etwas Zeit zu dritt und genießen ein ausgiebiges Frühstück mit allem, was das Herz begehrt: Bananen, Ananassaft, Omelette und Luftbaguette mit Honig (gut, an dieser Stelle würde das Herz vielleicht eher ein knuspriges Brötchen begehren, man kann aber halt nicht überall alles haben!). Weiterlesen →

Nordosten 2015

Das Abenteuer wartet

Flugzeug nach Tamatave

Der Tag beginnt selbst für Madagaskar extrem früh. Um Vier stehe ich auf und stehe kurz darauf mit fertig gepackten Sachen auf den Stufen vor dem Raphia. Selbst der Nachtwächter wundert sich, das große Tor ist noch verschlossen. Dimby und seine Mutter sind sogar schon seit zwei oder drei Uhr auf den Beinen. Sie holen Tanala und mich in einem kleinen Bus ab und fahren zum Flughafen. Heute geht es in den Norden, genauer gesagt nach Maroantsetra, über Tamatave. Weiterlesen →

Süden 2015

Auf zu neuen Abenteuern

Irgendwo im Nirgendwo bei Toliara

Alain bringt uns um halb Sechs schon zu  Flughafen. Bei Air Madagascar weiß man ja nie, wann der Flug wirklich geht, also sind wir lieber extrem pünktlich da. Der Flughafen von Toliara ist nicht gerade riesig. Ein flaches, weißes Gebäude mit einer Palme vor der Eingangstür. Drinnen gibt es mehrere Schalter und auch einen Haufen Angestellte, aber keiner fühlt sich für den heutigen Flug verantwortlich. Nach einer guten Stunde, die ich sitzend auf meinem Gepäck verbringe, öffnet eine Dame einen der vielen Schalter. Weiterlesen →

Süden 2015

Alles beginnt mit THB

THB

Es ist neun Uhr morgens auf Madagaskar. Ich bin nach gut 24 Stunden Reise auf der Insel angekommen, habe meinen Santé-Wisch ausgefüllt und wurde durch das übliche Visa-Verfahren geschleust. Air Madagascar hat sich mit dem Flieger dieses Jahr selbst übertroffen: Stundenlange Verspätung, dreckige Toiletten mit kaputter, nicht abschließbarer Tür, Armlehnen nicht hochklappbar oder mit undefinierbaren Auswürfen versehen, die Displays funktionierten nicht… Egal, ich bin hier! Weiterlesen →

Nordosten 2014

Zeit für den Flug nach Hause

Bernard hat mir jetzt fast eine ganze Woche jeden Morgen Zebu-Sandwiches zum Frühstück serviert. Entsprechend irritiert ist er, als ich morgens Baguette mit Honig und ein Omelette-Sandwich bestelle. Das ist neu!

Punkt acht Uhr brechen wir auf, es geht zurück in die Hauptstadt, Antananarivo. Der Weg ist lang, kurvig und nur wenige der Baustellen sind inzwischen repariert. Wobei, selbst die „reparierten“ Straßenstellen bestehen zumeist aus losem Schotter. Der Bus muss also jetzt genau wie vorher im Schritttempo darüberfahren. An den Rändern ist die Straße wie ausgefressen. Weiterlesen →

Nordosten 2014

Über den Wolken nach Maroantsetra

Mein Bungalow im Hotel Coco Beach

Der Tag beginnt zwar heute relativ spät, aber schon um acht Uhr morgens ist das Klima völlig unerträglich. Es ist locker über 35°C warm und die Luftfeuchtigkeit ist so hoch, dass es eigentlich jeden Moment regnen müsste. Ein Dampfbad ist nichts dagegen! Weiterlesen →