North 2019

Off to the North

Auf dem Weg nach Antsohihy

Early in the morning, I am on my feet – with my luggage packed up in front of the tent. Directly in front of our community roof, Coquerel Sifakas jump around between two dead trees. In another, a very high tree sits a Broad-Billed roller. The funny name in German is “cinnamon bird” and describes a rather boring rusty brown bird with a yellow beak, Eurystomus glaucurus. Whether he actually rolls cinnamon out of tree bark – there would be suitable trees here – remains unclear for today. Very briefly, two little Grey-headed Love Birds join him a little deeper in the tree.

North 2019

Holidays, finally

Über den Wolken

The day starts very early and ends very late. Already at three o’clock in the night – or early in the morning, as you might think – I pack the last things. At a quarter to four, I leave for the airport in Francfort. The check-in machine even offers a choice of seats. I get rid of my precisely weighed 46.3 kg of luggage at the counter, with the Air France employee joking that there’s probably only shoes in it. To my answer “No, I only have exactly one pair with me, I wear them on my feet”, he looks a little surprised.

Eastcoast 2018

Wer zahlt, gewinnt

Essen bei Air France

Endlich mal wieder ein Direktflug, dachte ich mir noch beim Buchen. Um vier Uhr heute Morgen sind Tanala und ich aufgestanden, über Frankfurt nach Paris geflogen und von dort mittags direkt mit Air France nach Antananarivo. Der Flug war schön ruhig, und ich hatte einen Platz in Reihe 18. Das ist die erste Reihe hinter der Business Class, wo man so schön viel Beinfreiheit hat. Das Essen war erstaunlich gut und nachmittags gab es sogar Eis und Rum. Als das Flugzeug in Tana wieder auf dem Boden aufsetzt, bin ich trotzdem erleichtert. Fliegen ist nicht so meins.

Southwest 2017

Der heißeste Ort Madagaskars

Baobab-Allee

Kurz nach sechs Uhr stehe ich auf. Die Nacht war bescheiden. Eine Unmenge Stechmücken war unterwegs, und gefühlt sind alle abwechselnd mit fiesem Summen um meinen Kopf geflogen. Nachts fing dann auch noch der Hund des Nachbarn an zu bellen, ungefähr alle fünf Minuten. Und als der still war, fing es an zu regnen, und die Tropfen prasselten laut auf das Blechdach.

Das Frühstück bei Mirana sorgt aber direkt wieder für gute Laune. Die kleine Bäckerei und Konditorei riecht schon beim Betreten nach frischen Croissants. Wir setzen uns im Erdgeschoss an eine lange Tafel. Die Wandfliesen sind handbemalt mit Palmen, Sonnenuntergang und Walen – erinnert mich ein bisschen an meinen Kindergarten früher, da hatten wir auch so Wandmalereien. Der ältere Herr, der uns bedient, versichert mir erst, sie hätten bestimmt keine Zitronentörtchen hier. Aber da ich sie schon in der Auslage erspäht habe, kann ich ihn doch davon überzeugen, dass es die bei Mirana auch heute gibt. Megalecker… und weil es so lecker riecht und frisch aus dem Backofen kommt, folgt der Tarte au citron direkt noch ein duftendes, warmes Pain au chocolat.

Southwest 2017

Endlich wieder in Madagaskar

Kurz nach sechs Uhr morgens bin ich in Nairobi gelandet. Oder eher – mal wieder – aufgeschlagen. Der Flug war sehr ruppig, und man sitzt in der Maschine von Air Kenya wie in einer Sardinenbüchse: Übereinander liegende Arme, Zurückkippen der Lehnen in der letzten Reihe nicht möglich, dafür aber Live-Sound direkt vom Klo. Erfreulich waren allerdings das Essen und die niedlich gemachten Flugsicherheits-Filmchen.