North 2016, Eastcoast 2016

Abschied und Neubeginn

Irgendwo in Antananarivo

Ausschlafen! Heute steht nicht viel auf dem Plan. Tanala, Ines, Varinia, Gunther und ich bleiben in Antananarivo für die anschließende Reise in den Norden. Alle anderen werden heute Madagaskar verlassen und wieder zurück nach Europa fliegen. Es ist ein gutes Gefühl, nochmal die gleiche Zeitspanne Urlaub zu haben. Und ich hoffe, die zweite Reise 2016 wird genauso gut wie die erste – wobei die schon stark an nicht zu übertreffen kratzte. Continue reading →

Northeast 2015

Der letzte Tag auf Madagaskar

Auf dem Weg nach Antananarivo

Die Nacht war saukalt. Gerade mal 15°C hatte es. Die Blei-Decken des Feon’ny Ala haben die Wunden an meinen Füßen wieder aufgerieben. Na gut, um ehrlich zu sein, waren sie gar nicht zu. Als ich die Tür des Bungalows öffne, schaue ich in eine dicke Nebelwand. Mich fröstelt es. Continue reading →

Northeast 2015

Task Force Marojejy

Die Task Force Marojejy

Es ist drei Uhr nachts, als ich das erste Mal aufstehe. Ich muss mal ganz dringend zum Klohäuschen…Ich erwarte, das ganze Camp schlafend vorzufinden. Doch von unten sehe ich in der Gemeinschaftshütte Licht: Die Köche sind schon wach, packen Töpfe ein und bereiten das Frühstück vor. Um fünf Uhr stehe ich dann „richtig“ auf. Vielleicht ist es auch kurz vor oder kurz nach, keine Ahnung, ich bin nur physisch anwesend. Mir ist das viel zu früh. Obwohl es gefühlt gerade mitten in der Nacht ist, haben alle schon gefrühstückt, und ich bin mal wieder der Nachzügler. Trotzdem haben die Jungs noch Omelette, Ananas und Brot übrig. Die Camp-Manguste huscht eifrig hin und her, und versucht, die letzten Stücke abzubekommen. Continue reading →

South 2015

Auf zu neuen Abenteuern

Irgendwo im Nirgendwo bei Toliara

Alain bringt uns um halb Sechs schon zu  Flughafen. Bei Air Madagascar weiß man ja nie, wann der Flug wirklich geht, also sind wir lieber extrem pünktlich da. Der Flughafen von Toliara ist nicht gerade riesig. Ein flaches, weißes Gebäude mit einer Palme vor der Eingangstür. Drinnen gibt es mehrere Schalter und auch einen Haufen Angestellte, aber keiner fühlt sich für den heutigen Flug verantwortlich. Nach einer guten Stunde, die ich sitzend auf meinem Gepäck verbringe, öffnet eine Dame einen der vielen Schalter. Continue reading →

Northeast 2014

Zeit für den Flug nach Hause

Bernard hat mir jetzt fast eine ganze Woche jeden Morgen Zebu-Sandwiches zum Frühstück serviert. Entsprechend irritert ist er, als ich morgens Baguette mit Honig und ein Omelette-Sandwich bestelle. Das ist neu!

Punkt acht Uhr brechen wir auf, es geht zurück in die Hauptstadt, Antananarivo. Der Weg ist lang, kurvig und nur wenige der Baustellen sind inzwischen repariert. Wobei, selbst die „reparierten“ Straßenstellen bestehen zumeist aus losem Schotter. Der Bus muss also jetzt genau wie vorher im Schritttempo darüberfahren. An den Rändern ist die Straße wie ausgefressen. Continue reading →