{"id":3126,"date":"2017-03-19T20:42:51","date_gmt":"2017-03-19T19:42:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.masika-sipa.de\/?p=3126"},"modified":"2021-03-28T20:53:30","modified_gmt":"2021-03-28T18:53:30","slug":"bonbons-schmuck-und-ein-verlorener-wald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/2017\/03\/19\/bonbons-schmuck-und-ein-verlorener-wald\/","title":{"rendered":"Bonbons, Schmuck und ein verlorener Wald"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Fr\u00fchst\u00fcck fallen wir wieder bei Mirana ein, es ist einfach die beste B\u00e4ckerei in Antsirabe. Ein grandioses Zitronent\u00f6rtchen und ein warmes, riesiges Pain au chocolat sp\u00e4ter gondeln wir an der THB-Fabrik vorbei. Am Bahnhof halten wir kurz an, ich wei\u00df gar nicht mehr warum. Jedenfalls machen wir ein paar Fotos von dem alten Geb\u00e4ude aus franz\u00f6sischen Kolonialzeiten. Am Ende der Allee, die in der Mitte eine Blumenrabatte hat, stehen ein paar Jugendliche. Sie haben eine ganze Reihe Spielzeugautos dabei, alle etwas altersschwach und mit verblichenem Plastik. Sogar ein blaues Motorrad ist dabei, und mehrere selbst gebaute Blechgef\u00e4hrte, darunter eines mit aufgemalter Ente, die eher an Seifenkisten erinnern. Gegen einen kleinen Obolus von 1000 Ariary d\u00fcrfen sich Kinder wohlhabender Madagassen hineinsetzen, und werden dann vom jeweiligen Besitzer des Gef\u00e4hrts einmal um die Blumenrabatten geschoben.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Direkt vor dem Bahnhof sitzen M\u00e4nner auf dem Boden und spielen Domino. Neben ihnen steht eine leuchtend orange und wei\u00df bemalte Pferdekutsche, die aussieht, als sei sie mindestens hundert Jahre alt. Ist sie vielleicht auch. Die eher mangelern\u00e4hrten Pferde dazu stehen ein paar Schritte weiter und zupfen Gras vom Boden. Sonst gibt es hier sogar einzelne Pferde, die man reiten kann. Da heute Sonntag ist, sind die meisten Leute jedoch zu Hause.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3127\" aria-describedby=\"caption-attachment-3127\" style=\"width: 980px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-3127\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A6986-1024x683.jpg\" alt=\"Bahnhof von Antsirabe\" width=\"980\" height=\"654\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3127\" class=\"wp-caption-text\">Der Bahnhof von Antsirabe<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir kurven mit unserem kleinen Bus durch Antsirabe, bis wir an einem gro\u00dfen Tor halten. Es scheint ein Privathaus zu sein, obwohl wir eine kleine Bonbonmanufaktur besichtigen wollen. Eine Dame im hellblauen Nachthemd l\u00e4sst uns in den Hof, und f\u00fchrt uns in eine kleine, schmale K\u00fcche. In der hei\u00dfen Asche einer Kochstelle steht ein ru\u00dfgeschw\u00e4rzter Alutopf, in dem eine z\u00e4he Masse blubbert. Ein Holzthermometer h\u00e4ngt von der Decke.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Marcel, der Bonbonfabrikant und Konfiseur selbst, kommt wenige Minuten sp\u00e4ter dazu und bringt einen angestellten jungen Mann mit. Marcel ist nicht besonders gro\u00df, l\u00e4chelt freundlich, was eine Menge fehlender Z\u00e4hne offenbart, und tr\u00e4gt eine schmale Brille. Er erkl\u00e4rt uns, wie das alles l\u00e4uft, und Dimby \u00fcbersetzt flei\u00dfig. \u201eWelchen Geschmack m\u00f6chtet ihr f\u00fcr die Bonbons?\u201c, fragt Marcel. Wir suchen Orange und Eukalyptus aus hohen Plastikbechern aus. Dann geht es los: Der junge Mann kippt den Inhalt des hei\u00dfen Topfs auf eine lange Granitplatte. Der Zucker brodelt und wirft Bl\u00e4schen. In Windeseile bearbeitet Marcel die Zuckermasse mit einem Spachtel und zwei messerartigen Ger\u00e4ten, faltet sie, klopft darauf herum und arbeitet das aufgesch\u00fcttete Pulver blitzschnell ein. Sein Assistent wirft derweil einen Teil der hei\u00dfen Masse mit blo\u00dfen H\u00e4nden herum, formt lange Str\u00e4nge daraus und legt sie wieder zusammen.<\/p>\n<div id='gallery-5' class='gallery gallery-columns-2 wild-book-custom-gallery'><div class='masonry-container masonry-gallery' data-columns='2'><figure class='gallery-item'>\r\n\t\t\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\r\n\t\t\t\t\t\t<img width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7024-683x1024.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Marcels Bonbons\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7024-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7024-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7024-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7024-940x1410.jpg 940w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7024-500x750.jpg 500w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7024-e1517161628623.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/>\r\n\t\t\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\r\n\t\t\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\r\n\t\t\t\t\t\t<img width=\"980\" height=\"654\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7007-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Marcels Bonbons\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7007-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7007-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7007-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7007-940x627.jpg 940w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7007-500x333.jpg 500w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7007-e1517161618153.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 980px) 100vw, 980px\" \/>\r\n\t\t\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\r\n\t\t\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\r\n\t\t\t\t\t\t<img width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7013-683x1024.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Marcels Bonbons\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7013-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7013-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7013-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7013-940x1410.jpg 940w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7013-500x750.jpg 500w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7013-e1517161607832.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/>\r\n\t\t\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\r\n\t\t\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\r\n\t\t\t\t\t\t<img width=\"980\" height=\"654\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7018-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Marcels Bonbons\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7018-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7018-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7018-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7018-940x627.jpg 940w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7018-500x333.jpg 500w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/27A7018-e1517161641900.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 980px) 100vw, 980px\" \/>\r\n\t\t\t\t\t<\/div><\/figure>\r\n\t\t\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann zeigt er uns verschiedene Varianten, die Zuckermasse in Bonbonform zu bringen. Entweder schneidet man sie mit einem Faden in St\u00fccke, das ist die madagassische Art. Oder man nutzt ein mindestens antikes Unget\u00fcm von Stanze mit verschiedenen Bonbonformen. Letzteres wird mit einer gro\u00dfen Kurbel bedient, und ist wahrscheinlich so bleischwer, dass nur mehrere Leute es auch nur einen Zentimeter von seinem Platz schieben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich probiere die Bonbons noch warm \u2013 sie schmecken vor allem nach Zucker, aber viel mehr ist ja auch nicht drin. Vielleicht ein Hauch Eukalyptus dabei. Marcel wandelt derweil einen kleinen Raum weiter, in dessen schmalen Regalen an der Wand sich die Bonbons stapeln. Orangefarbene, giftgr\u00fcne, beige, dunkelbraune und wei\u00dfe Bonbons liegen da, alle sorgf\u00e4ltig nach Sorten sortiert.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3135\" aria-describedby=\"caption-attachment-3135\" style=\"width: 980px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-3135\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7027-1024x683.jpg\" alt=\"Marcels Bonbons\" width=\"980\" height=\"654\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3135\" class=\"wp-caption-text\">Marcels Bonbons<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Marcel zeigt, wie er die Bonbons in kleine Plastikt\u00fcten gibt. \u00dcber der Flamme einer d\u00fcnnen Kerze verschwei\u00dft er die T\u00fctchen. Und betont dabei, wie \u00f6kologisch wertvoll es ist, dass er mit einer einigen Kerze rund 2000 T\u00fcten verschlie\u00dfen kann. Nunja.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da heute genug Zeit ist, fahren wir noch zu einem anderen Handwerksbetrieb. Die \u201esechs Br\u00fcder\u201c. Durch ein Tor gelangen wir in einen Hof mit Lehmboden. Links vor einem Wohnhaus aus Backsteinen ist eine Art breiter Tisch, ebenfalls aus Backsteinen, der mit einem Tuch abgedeckt ist. Eine kleine Feuerstelle brennt am Rand des Lehmbodens, und links und rechts stehen Holzb\u00e4nke vor gelb-rosa karierten Plastikplanen. Ich setze mich auf eine der B\u00e4nke. Nur ein verwittertes Schild \u00fcber einer gr\u00fcnen T\u00fcr verr\u00e4t, dass hier das Atelier der \u201esechs Br\u00fcder\u201c ist, und dass sie Skulpturen aus Zebuh\u00f6rnern herstellen. Schlie\u00dflich kommt ein Mann mit roter Basecap in einer blauen Wolljacke mit roten Karos darauf.<\/p>\n<div id='gallery-6' class='gallery gallery-columns-2 wild-book-custom-gallery'><div class='masonry-container masonry-gallery' data-columns='2'><figure class='gallery-item'>\r\n\t\t\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\r\n\t\t\t\t\t\t<img width=\"980\" height=\"654\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7031-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Die sechs Br\u00fcder\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7031-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7031-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7031-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7031-940x627.jpg 940w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7031-500x333.jpg 500w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7031-e1517162018199.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 980px) 100vw, 980px\" \/>\r\n\t\t\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\r\n\t\t\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\r\n\t\t\t\t\t\t<img width=\"980\" height=\"654\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7035-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Die sechs Br\u00fcder\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7035-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7035-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7035-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7035-940x627.jpg 940w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7035-500x333.jpg 500w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7035-e1517161993311.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 980px) 100vw, 980px\" \/>\r\n\t\t\t\t\t<\/div><\/figure>\r\n\t\t\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: justify;\">Er facht das Feuer etwas an, so dass die Flammen lodern. Dann holt er ein Zebuhorn, inklusive Knochen drin und beginnt zu erkl\u00e4ren, wie man das Horn bearbeitet. Ein alter Mann kommt dazu und setzt sich auf die \u00e4u\u00dferste Kante der Bank. Ob er wohl \u00fcberwacht, was vermutlich sein Sohn da treibt? Damit alle Generationen vertreten sind, gesellen sich zwei kleine M\u00e4dchen barfu\u00df dazu, und sie bringen einen tapsigen, kleinen Jungen mit, der gerade so laufen kann.<\/p>\n<div id='gallery-7' class='gallery gallery-columns-2 wild-book-custom-gallery'><div class='masonry-container masonry-gallery' data-columns='2'><figure class='gallery-item'>\r\n\t\t\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\r\n\t\t\t\t\t\t<img width=\"742\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7032-e1517162224894-742x1024.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Die sechs Br\u00fcder\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7032-e1517162224894-742x1024.jpg 742w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7032-e1517162224894-217x300.jpg 217w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7032-e1517162224894-768x1060.jpg 768w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7032-e1517162224894-940x1298.jpg 940w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7032-e1517162224894-500x690.jpg 500w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7032-e1517162224894.jpg 1001w\" sizes=\"(max-width: 742px) 100vw, 742px\" \/>\r\n\t\t\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\r\n\t\t\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\r\n\t\t\t\t\t\t<img width=\"980\" height=\"654\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7040-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Die sechs Br\u00fcder\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7040-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7040-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7040-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7040-940x627.jpg 940w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7040-500x333.jpg 500w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7040-e1517162005872.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 980px) 100vw, 980px\" \/>\r\n\t\t\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\r\n\t\t\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\r\n\t\t\t\t\t\t<img width=\"980\" height=\"654\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7037-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Die sechs Br\u00fcder\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7037-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7037-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7037-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7037-940x627.jpg 940w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7037-500x333.jpg 500w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7037-e1517161980111.jpg 1500w\" sizes=\"(max-width: 980px) 100vw, 980px\" \/>\r\n\t\t\t\t\t<\/div><\/figure>\r\n\t\t\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: justify;\">Derweil wechselt die Besetzung am Feuer. Nachdem der \u00e4ltere Mann gezeigt hat, wie man das Zebuhorn erw\u00e4rmen muss, um den Knochen herauszul\u00f6sen, gibt er das Horn an einen j\u00fcngeren Mann weiter. Oder naja, Jungen. Aber Madagassen sehen erfahrungsgem\u00e4\u00df alle etwas j\u00fcnger aus, als sie sind. Der tr\u00e4gt auch eine Basecap, allerdings eher im Batikstyle, und ein unerkennbares Tattoo am Hals. Und er zieht erstmal die Schuhe aus, als er eine gro\u00dfe S\u00e4ge holt. Logo, wer s\u00e4gt sich schon in den Fu\u00df? Mit einer Hand und einem Fu\u00df h\u00e4lt er das Zebuhorn, mit der anderen Hand wird auf einem Holzstumpf ges\u00e4gt. Hier eine Kante, da ein St\u00fcck weg. Dann nimmt der junge Mann eine Art Beil, das allerdings nur aus Klinge zu bestehen scheint, und schabt noch etwas mehr Zebuhorn ab. Der kleine Junge l\u00e4uft zu ihm hin, stolpert und plumpst nur durch Gl\u00fcck und ein paar helfende H\u00e4nde nicht in die offene Flamme. Sein Opa nimmt ihn auf den Scho\u00df, um weitere Unf\u00e4lle zu verhindern.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3141\" aria-describedby=\"caption-attachment-3141\" style=\"width: 980px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-3141\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7046-1024x683.jpg\" alt=\"Die sechs Br\u00fcder\" width=\"980\" height=\"654\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3141\" class=\"wp-caption-text\">Alles aus Zebuhorn hergestellt<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit blo\u00dfen H\u00e4nden h\u00e4lt derweil der K\u00fcnstler das Zebuhornst\u00fcck in die Flamme, und biegt und dreht das hei\u00df gewordene Horn. Es riecht nach Hufschmied. Das alles geht erstaunlich schnell, und im Handumdrehen steht die Figur eines kleinen Vogels vor meinen F\u00fc\u00dfen. Die muss jetzt noch poliert werden, et voil\u00e0! Dazu wechselt wieder die Belegschaft, der \u00e4ltere Mann \u00fcbernimmt die Feinarbeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der Vorf\u00fchrung wird auch die Decke vom Tisch hinter mir gel\u00fcftet. Es gibt\u00a0 V\u00f6gel, Schildkr\u00f6ten und Mantiden aus Zebuhorn. Besteck, Anh\u00e4nger, Ohrringe und Becher stapeln sich daneben. Ich erwerbe ein paar toll gef\u00e4rbte lila Armeifen, Ohrringe und die obligatorische Schildkr\u00f6te f\u00fcr meine kleine, aber feine, Madagaskar-Schildkr\u00f6ten-Sammlung. Dann verteile ich noch ein paar Malb\u00fccher, und die Kinder freuen sich wie Bolle dar\u00fcber.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3143\" aria-describedby=\"caption-attachment-3143\" style=\"width: 980px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-3143\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7064-1024x683.jpg\" alt=\"S\u00fcdliches Hochland\" width=\"980\" height=\"654\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3143\" class=\"wp-caption-text\">Irgendwo hinter Antsirabe<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine lange Fahrt liegt heute vor uns. Langsam gondeln wir durch Antsirabe, vorbei an unz\u00e4hligen Pousse-Pousse und Cyclopousse. Dann kommen Reisfelder ins Bild. Gelbe Wogen liegen rechts und links der Stra\u00dfe in der Landschaft, dahinter immer wieder die mehrst\u00f6ckigen Lehmh\u00e4user des Hochlands. Schmale, rote Pfade f\u00fchren zwischen Reis- und Zuckerrohrfeldern auf die kleinen H\u00fcgel. In den D\u00f6rfern wird Stroh getrocknet. Ausgebreitet zur Gr\u00f6\u00dfe von Fu\u00dfballfeldern liegt es rund um Lehmh\u00e4user verteilt. Auch Reisernte ist gerade, und wir sehen jede Menge Frauen auf den Feldern mit zu B\u00fcndeln geschn\u00fcrten Reis\u00e4hren, die sie dann ins Dorf tragen. Obwohl Sonntag ist. Auf einem grasbewachsenen H\u00fcgel hinter einem Dorf stehen eine Menge Leute im Kreis um ein kahles, lehmernes Rondell. Zwei H\u00e4hne werden gerade von beiden Seiten des Rings festgehalten. Es ist wohl ein sonnt\u00e4glicher Hahnenkampf, immer noch ein h\u00e4ufiges Spektakel auf Madagaskar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gegen Mittag klart der Himmel auf. Kleine Sch\u00e4fchenwolken ziehen \u00fcber den blauen Himmel. An einem steilen Hang halten wir kurz, um durch\u2019s Fenster etliche H\u00fcte Physalis zu kaufen. H\u00fcte? Ja, H\u00fcte. Die Betsileo-Frauen hier sammeln die Physalis mangels K\u00f6rben in ihren schalenartigen H\u00fcten. Kauft man Physalis, sch\u00fcttet man die H\u00fcte dann in eine eigene Tasche oder T\u00fcte. Und sie schmecken! Ganz anders als die trockenen, sauren Dinger zu Hause. Die Physalis hier sind voll reif, und fast schon s\u00fc\u00df.<\/p>\n<div id='gallery-8' class='gallery gallery-columns-2 wild-book-custom-gallery'><div class='masonry-container masonry-gallery' data-columns='2'><figure class='gallery-item'>\r\n\t\t\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\r\n\t\t\t\t\t\t<img width=\"980\" height=\"654\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7123-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Calumma crypticum\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7123-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7123-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7123-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7123-940x627.jpg 940w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7123-500x333.jpg 500w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7123-e1517162585947.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 980px) 100vw, 980px\" \/>\r\n\t\t\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\r\n\t\t\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\r\n\t\t\t\t\t\t<img width=\"980\" height=\"654\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7168-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Calumma crypticum\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7168-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7168-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7168-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7168-940x627.jpg 940w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7168-500x333.jpg 500w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7168-e1517162645474.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 980px) 100vw, 980px\" \/>\r\n\t\t\t\t\t<\/div><\/figure>\r\n\t\t\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: justify;\">Irgendwo im Hochland halten wir an. Hier war mal ein Wald, jetzt steht nur noch eine schmale Reihe von B\u00e4umen, mehrheitlich eingeschleppter Eukalyptus. Dahinter liegt Asche rund um abgehackte Baumst\u00fcmpfe. Letztes Jahr waren es bereits nur einige f\u00fcnfzig Meter Wald vielleicht, und wie schon vorausgesehen ist dieses kleine W\u00e4ldchen jetzt nicht mehr existent. Hier hatten wir Calumma crypticum gefunden. Der Lebensraum dieser kleinen Population ist jedoch so gut wie verschwunden. Trotzdem entdecken wir im Geb\u00fcsch noch Tiere der Art \u2013 vielleicht die letzten der hiesigen. Zwei Jungtiere, zwei kleine M\u00e4nnchen und ein schwer erbostes Weibchen, das vor lauter \u00c4rger seinen leuchtend blauen Kehlsack zeigt. Es ist ein bisschen traurig, als wir die Tiere wieder in den zerst\u00f6rten Rest von Baumst\u00fcmpfen und Geb\u00fcsch zur\u00fccksetzen m\u00fcssen. Hier werden sie kaum eine \u00dcberlebenschance haben. Ein Mann mit einer Axt l\u00e4uft vorbei und wundert sich, was wir da machen. Er geht gerade zu den restlichen Baumst\u00fcmpfen, um neues Brennholz zu holen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3151\" aria-describedby=\"caption-attachment-3151\" style=\"width: 980px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-3151\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/20170319_143014-1024x768.jpg\" alt=\"Calumma crypticum\" width=\"980\" height=\"735\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3151\" class=\"wp-caption-text\">Die letzte Baumreihe des ehemaligen W\u00e4ldchens<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Ambositra essen wir zu Mittag, H\u00fchnchen mit Reis. Ein kleiner Abstecher zum Schnitzereien-Gesch\u00e4ft muss auch sein, und ich kaufe auch <em>fast<\/em> gar nichts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurz vor der Abzweigung nach Ranomafana wird offenbar gerade die Stra\u00dfe erneuert. Das ist auch dringend n\u00f6tig. Eine Seite der sowieso nicht allzu breiten Stra\u00dfe ist versperrt, und dahinter liegen Hunderte Meter grauer Kies. Ein junger Mann h\u00e4lt ein Schild aus Holz hoch, auf dem mit einer Art Fingerfarbe \u201eStopp\u201c aufgemalt ist. Er wirkt \u00fcberaus motiviert, immerhin l\u00e4sst er das Schild schon beim ersten Auto wieder sinken und steckt sich stattdessen lieber eine Zigarette an.\u00a0 Wir warten eine ganze Weile, bis wir durch d\u00fcrfen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3149\" aria-describedby=\"caption-attachment-3149\" style=\"width: 980px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-3149\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/27A7087-1024x683.jpg\" alt=\"Calumma crypticum\" width=\"980\" height=\"654\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3149\" class=\"wp-caption-text\"><em>Calumma crypticum<\/em>-Jungtier<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">An einem Aussichtspunkt halten wir kurz an. Es ist drau\u00dfen so kalt, dass ich eigentlich gar keine Lust habe, auszusteigen. Au\u00dferdem d\u00e4mmert es schon, und die Landschaft liegt in diesigem Nebel verborgen. Wir fahren bald weiter, denn auch den anderen ist es k\u00fchl drau\u00dfen in kurzen Klamotten. Und besser w\u00e4re es, anzukommen, bevor es sch\u00fcttet oder stockfinster ist. Gerade denke ich das noch, als die ersten dicken Tropfen fallen. Schnell retten sich alle ins Auto. Erst nieselt es langsam, dann gehen die Tropfen in stetigen Regen \u00fcber.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Dunkeln erreichen wir Ranomafana. Andry lenkt das Auto vor die Stufen unseres Hotels. Als ich aussteigen will, bedenke ich leider nicht, dass der Boden vom vielen Regen durchgeweicht und nass ist. Ich rutsche also auf meinen Flip-Flops mit Schwung nach vorne aus. Und da ich nat\u00fcrlich den wertvollen Fotorucksack retten will, der auf keinen Fall gegen den Betonpfeiler vor mir schlagen soll, weiche ich aus und \u2013 schlage stattdessen mit der Schulter selbst mit Wucht gegen den Betonpfeiler. Aua! Schon nach wenigen Minuten zeigen sich schillernd blaue Farben auf meiner Haut.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3152\" aria-describedby=\"caption-attachment-3152\" style=\"width: 980px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-3152\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/20170319_161146-1024x768.jpg\" alt=\"Physalis\" width=\"980\" height=\"735\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3152\" class=\"wp-caption-text\">Physalis!<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich flitze durch den Regen ins Restaurant, wo Dimby bereits flei\u00dfig Bungalow-Schl\u00fcssel verteilt. Bungalow 21 ist Tanala und meines. Und es ist viel zu weit oben. Ich beschlie\u00dfe, dass das Gep\u00e4ck vor dem Bungalow wohl auf mich warten muss, denn ich werde vor dem Abendessen nicht die vielen Stufen nach oben klettern, um sie dann prompt wieder hinunter- und sp\u00e4ter wieder heraufzulaufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend ich eine riesige Portion Spaghetti in mich hinein schaufele, bricht ein Gewitter los. Es donnert und kracht, und ab und zu flackern die Gl\u00fchbirnen an der Decke. Es gie\u00dft in Str\u00f6men. So laut, dass man kaum sein eigenes Wort versteht, prasseln die Regentropfen auf das blecherne Vordach. Von den Fenstern des Restaurants schaut man auf die Betonstufen der Treppe, die nach oben zu den Bungalows f\u00fchrt. Die Treppe ist nicht mehr als solche zu erkennen. Ein endloser Wasserfall ergie\u00dft sich \u00fcber die Stufen, \u00fcber die Veranda und bis auf die Stra\u00dfe. Aber die Gesellschaft am Tisch ist gut, und es wird gequatscht und erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich die letzten Nudeln vom Teller auf meine Gabel schiebe, l\u00e4sst der Regen etwas nach. Ich nutze die Gelegenheit, meinen Fotorucksack zu schultern (Au. Lieber auf die andere Schulter.) und die vielen Treppen nach oben zum Bungalow zu laufen. Die Stufen haben eine \u00e4u\u00dferst unpraktische L\u00e4nge und H\u00f6he, und schon auf der H\u00e4lfte bin ich au\u00dfer Atem. Mein Gep\u00e4ck steht zum Gl\u00fcck immer noch unangetastet vor dem Bungalow.<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sorry, this entry is only available in German.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3155,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[45],"tags":[305,547,331,28,546,511,73,316,153,307,548,549,352],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3126"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3126"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3126\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5987,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3126\/revisions\/5987"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3155"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3126"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3126"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3126"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}