{"id":2912,"date":"2017-03-11T22:58:06","date_gmt":"2017-03-11T21:58:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.masika-sipa.de\/?p=2912"},"modified":"2018-01-05T23:03:17","modified_gmt":"2018-01-05T22:03:17","slug":"endlich-wieder-in-madagaskar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/2017\/03\/11\/endlich-wieder-in-madagaskar\/","title":{"rendered":"Endlich wieder in Madagaskar"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Kurz nach sechs Uhr morgens bin ich in Nairobi gelandet. Oder eher &#8211; mal wieder &#8211; aufgeschlagen. Der Flug war sehr ruppig, und man sitzt in der Maschine von Air Kenya wie in einer Sardinenb\u00fcchse: \u00dcbereinander liegende Arme, Zur\u00fcckkippen der Lehnen in der letzten Reihe nicht m\u00f6glich, daf\u00fcr aber Live-Sound direkt vom Klo. Erfreulich waren allerdings das Essen und die niedlich gemachten Flugsicherheits-Filmchen.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Ankunft zeigen die eingeworfenen Schlafmittel dann endlich ihre Wirkung, weshalb ich spontan in der Wartehalle erstmal zwei Stunden quer auf den Plastikschalen-Sitze schlafe, die F\u00fc\u00dfe auf der Reisetasche und den Kopf auf dem Fotorucksack. Erst um zehn Uhr geht es weiter, drei Stunden Flug nach Antananarivo. Und dann, endlich! Nach \u00fcber drei\u00dfig Stunden bin ich endlich angekommen. Gut, man muss dazu sagen, der Flug war einfach unschlagbar g\u00fcnstig. Da nimmt man zwei Zwischenstopps und mehr Zeit doch schon in Kauf. Und dazu war mehr Gep\u00e4ck erlaubt. Dieses Gep\u00e4ck, n\u00e4mlich sehr genau 48,2 kg, ist komplett mit Malb\u00fcchern und Buntstiften gef\u00fcllt. Das Malbuch habe ich selbst entworfen und zusammengestellt, Dimby hat die \u00dcbersetzungen beigesteuert. Zu aller Erstaunen ist das Gep\u00e4ck bei Ankunft auch da, und zwar in allen Einzelteilen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Flughafen von Ivato wartet mit kleinen Neuerungen auf: Es gibt jetzt eine Art Kuhgitter vor den Visa-Schaltern zur F\u00fchrung der \u201eTouristenstr\u00f6me\u201c, hust. Nunja. Angesichts der nicht vorhandenen Touristenmassen eine eher \u00fcberfl\u00fcssige Investition. Letztes Jahr wurde au\u00dferdem angeblich ein <em>tourist fee<\/em> eingef\u00fchrt zwecks Instandhaltung der Flugh\u00e4fen. Ich zahle den nirgends, wo auch? Der scheint wohl nur in der Theorie zu existieren. Ich gebe also doch nur meinen Zettel beim <em>Service sanitaire<\/em> ab, zumindest die H\u00e4lfte davon, und gehe weiter zum Visaschalter. Wie erwartet dauert das Prozedere gute 30 Minuten, obwohl ich bereits ein fertiges Visum habe und lediglich einen winzig kleinen Einreisestempel ben\u00f6tige. Daf\u00fcr ist aber das Gep\u00e4ck superschnell da.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Weg f\u00fchrt wie immer zuerst in die Resid\u00e9nce de Raphia, wo ich erstmal unter die Dusche verschwinde. Eine Wohltat! Anschlie\u00dfend geselle ich mich zu einem leckeren, gek\u00fchlten THB in den Garten. Eric und Andry sind zur Begr\u00fc\u00dfung gekommen, und\u00a0 sogar Naina habe ich kurz am Flughafen ersp\u00e4ht. Im Garten warten Dimby, Jos\u00e9, Alexandre aus Brasilien, Marco aus Herford und Anna aus Hamburg. Eine kleine, aber feine Truppe f\u00fcr eine Tour in den S\u00fcden. Nach 90 bestellten Samboza, die alle gemeinsam verdr\u00fccken, und drei einhalb Flaschen THB, die ich ganz alleine trinke, falle ich todm\u00fcde ins Bett. Todm\u00fcde, aber gl\u00fccklich. Endlich wieder in Madagaskar!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurz nach sechs Uhr morgens bin ich in Nairobi gelandet. Oder eher &#8211; mal wieder &#8211; aufgeschlagen. 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