{"id":2190,"date":"2016-03-23T20:40:52","date_gmt":"2016-03-23T19:40:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.masika-sipa.de\/?p=2190"},"modified":"2021-03-23T21:32:25","modified_gmt":"2021-03-23T20:32:25","slug":"wo-bitte-liegt-antsiraka","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/2016\/03\/23\/wo-bitte-liegt-antsiraka\/","title":{"rendered":"Wo bitte liegt Antsiraka?"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Nacht war \u00e4tzend. Ich habe vielleicht zwei Stunden geschlafen. Ich habe Halsweh, Husten und die Hunde haben st\u00e4ndig ohne Ende unter unserer H\u00fctte gebellt. Also quasi direkt neben mir dank der vielen L\u00f6cher im Boden. Um drei Uhr nachts sind zig M\u00e4nner drau\u00dfen herumgelaufen, haben sich auf Madagassisch unterhalten und schlie\u00dflich wurde ein Boot angelassen, mit dem alle verschwanden. Als ich aufstehe, liegt der beige Hund immer noch direkt vor der T\u00fcr der H\u00fctte. Und die Seegurkendiebe sind weg.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Morgen tauchen die beiden <em>local guides<\/em> doch noch auf. Recht lustige Gesellen, die beiden. Gestern waren sie angeblich in der Kirche. Den <em>ganzen<\/em> Abend. An einem Dienstag. \u00dcberhaupt haben die beiden einen merkw\u00fcrdigen Humor. Ihnen f\u00e4llt n\u00e4mlich genau heute auf, uns mitzuteilen, dass man hier keine Tageausfl\u00fcge in den Regenwald unternehmen kann wie versprochen. Nee nee, da br\u00e4uchte man schon Zelte und Kochutensilien und K\u00f6che, man m\u00fcsse vor Ort n\u00e4mlich \u00fcbernachten, und da l\u00e4gen noch sieben Kilometer Weg dazwischen. Die man zu Fu\u00df laufen m\u00fcsste. Samt Gep\u00e4ck. Tr\u00e4ger? Nee, gibt es keine. Achja, und zwei Fl\u00fcsse m\u00fcsste man durchschwimmen. Man k\u00f6nnte sich jetzt fragen, warum das alles den zweien jetzt, sechs Monate <em>nach<\/em> vielen Telefonaten mit Dimby, einf\u00e4llt. Aber das nutzt jetzt auch nichts mehr. Kurzerhand stimmen wir ab: Wer will fr\u00fcher nach Nosy Nato? Das Veto f\u00e4llt eindeutig aus: Alle. Also h\u00e4ngt Dimby sich ans Telefon und organisiert, dass wir einfach etliche Tage fr\u00fcher kommen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Parallel gibt es \u201eFr\u00fchst\u00fcck\u201c. Das hei\u00dft hier, es gibt altes Baguette. Und Zucker. Sonst nichts. Da trink ich lieber ein THB. Der Restaurantbetreiber hat im \u00dcbrigen keinerlei Ahnung, was er eigentlich wem f\u00fcr was berechnen will. Er hat da so eine \u201eGesamtrechnung\u201c geschrieben. Da steht also einfach irgendein skurriler Betrag auf Papier, und irgendjemand von uns soll das zahlen. Und Abendessen soll bitte auch zahlen, wer gestern gar nichts gegessen hat. Wieder hilft Dimby aus der Klemme\u2026und dividiert m\u00fchsam alles auseinander.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2192\" aria-describedby=\"caption-attachment-2192\" style=\"width: 980px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-2192\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/27A1505-e1508352244662-1024x625.jpg\" alt=\"RN5\" width=\"980\" height=\"598\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2192\" class=\"wp-caption-text\">Der Mann mit der selbstgebauten Schranke<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Endlich kommen wir aus dem Loch von Manompana heraus. Die Landcruiser gondeln wieder zur\u00fcck, den gleichen Weg, den wir gekommen sind. An der letzten schrottreifen F\u00e4hre von gestern halten wir an, sie liegt heute leider auf der anderen Seite des Flusses. Wann sie kommt? \u201eGar nicht\u201c, lautet die prompte Antwort von Tinah. Die F\u00e4hre hat n\u00e4mlich gar kein Benzin, und keinen Motor. Ergo baut Jonathan die Batterie aus seinem Landcruiser aus, und schickt einen Mann im rosa Hemd f\u00fcr 500 Ariary in einer Piroge \u00fcber den Fluss, um Batterie und etwas Benzin an die F\u00e4hre zu \u00fcbergeben. Es klappt. Nach einer halben Stunde kommt die F\u00e4hre zu uns r\u00fcber getuckert. Also Batterie wieder ausbauen, in Jonathans Auto einbauen, alle Autos auf die F\u00e4hre bugsieren und wieder raus mit der Batterie aus dem Automotor\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlie\u00dflich kommen wir am anderen Ufer an, und ein paar Zebus rennen am Strand entlang. Die Sandpiste f\u00fchrt uns bis zu einer provisorischen, aus Holzbohlen gelegten Br\u00fccke. Ein kleiner Junge hat aus \u00c4sten eine Art Schranke an diese merkw\u00fcrdige \u201eBr\u00fccke\u201c gebaut. Er winkt, wir sollen \u00fcber die Br\u00fccke fahren anstatt durch den kleinen Fluss links davon. Tinah winkt zur\u00fcck, lacht nur und f\u00e4hrt einfach durch die Furt. Er sagt, der kleine Junge nehme Geld daf\u00fcr, Leute \u00fcber die Br\u00fccke zu lotsen \u2013 obwohl er gut genug wissen m\u00fcsste, dass man direkt daneben auch sicher durch\u2019s Wasser fahren kann. Selbst gebastelter Minijob f\u00fcr madagassische Kinder sozusagen.<\/p>\n<div id='gallery-3' class='gallery gallery-columns-2 wild-book-custom-gallery'><div class='masonry-container masonry-gallery' data-columns='2'><figure class='gallery-item'>\r\n\t\t\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\r\n\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"980\" height=\"654\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/27A1509-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"RN5\" srcset=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/27A1509-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/27A1509-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/27A1509-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/27A1509-940x627.jpg 940w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/27A1509-500x333.jpg 500w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/27A1509-e1508352304655.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px\" \/>\r\n\t\t\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\r\n\t\t\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\r\n\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"980\" height=\"654\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/27A1523-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"RN5\" srcset=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/27A1523-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/27A1523-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/27A1523-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/27A1523-940x627.jpg 940w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/27A1523-500x333.jpg 500w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/27A1523-e1508352414430.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px\" \/>\r\n\t\t\t\t\t<\/div><\/figure>\r\n\t\t\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: justify;\">Irgendwo dahinter biegen wir von der RN5 ab, denn wir wollen zum F\u00e4hrschiff nach Antsiraka, das uns auf k\u00fcrzestem Weg nach Nosy Boraha (besser bekann unter seinem franz\u00f6sischen Namen St. Marie) bringt. Tinah kennt sich hier auf der Stra\u00dfe etwas weniger aus, und fragt hin und wieder nach dem Weg. Die Antworten sind, typisch madagassisch, eher abenteuerlich. Der erste Mann sagt etwas von 24 km, der zweite spricht von f\u00fcnf, und der dritte sagt zw\u00f6lf. Einer gibt wenigstens achselzuckend zu, dass er es nicht wei\u00df und von dem Dorf noch nie geh\u00f6rt hat. Schon nach wenigen Metern Sandpiste stehen wir vor einer Art See. Gut zwanzig Meter lang Wasser, und es scheint auch tiefer zu sein. Tinah h\u00e4lt an, stellt sich in die offene T\u00fcr des Landcruisers und versucht die Wassertiefe abzusch\u00e4tzen. Nach und nach kommen alle Fahrer barfu\u00df angelaufen und fangen an, durch das stehende Gew\u00e4sser zu waten. Wo man fahren kann, wird mit \u00c4sten markiert. In der Mitte ist eine ziemliche Untiefe \u2013 da muss man leider durch. Mit Schwung f\u00e4hrt Tinah ins Wasser, es schwappt direkt \u00fcber die Motorhaube und spritzt bis auf\u2019s Dach. Die ersten Meter gehen gut, dann kippt das Auto vorne pl\u00f6tzlich tief ein \u2013 zum Gl\u00fcck ist es nur ein kleines Loch. Erleichtert landen wir auf der anderen Seite des Wassers.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/YLEfHv_y7Ww?rel=0&amp;showinfo=0\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mika hat weniger Gl\u00fcck. Er bleibt mit dem Landcruiser einen Moment lang im Schlamm stecken, und Wasser dringt ins Auto. Als er und seine Mitfahrer die T\u00fcren auf der anderen Seite des Gew\u00e4ssers \u00f6ffnen, ergie\u00dft sich ein Schwall braune Br\u00fche auf den Boden. Mikas Auto bekommt kurzerhand den Spitznamen \u201edas Boot\u201c. Immerhin ist nichts an Ausr\u00fcstung kaputt gegangen, nur ein paar Schuhe und F\u00fc\u00dfe sind sehr nass geworden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber das war nur der Anfang. Noch etliche weitere \u201eSeen\u201c m\u00fcssen wir durchqueren. Und dann besteht der Weg einfach nur noch aus Wasser, es gibt gar keinen trockenen Pfad mehr. Mich beschleicht der Verdacht, dass wir gerade durch ein Reisfeld fahren. Denn den Weg, auf dem wir fahren, und das Reisfeld nebenan kann ich optisch nicht einmal voneinander unterscheiden. Es ist eine regelrechte Wasserstra\u00dfe \u2013 nur fahren wir leider kein Boot. Tinah hat irgendwann die Nase voll vom st\u00e4ndigen Aussteigen und Wassertiefen-messen. Er dr\u00fcckt auf\u2019s Gas, wird sind n\u00e4mlich schon sp\u00e4t dran, und f\u00e4hrt einfach durch alles durch. Es ruckelt, rumpelt und Wasser schwappt\u00a0 ab und zu in die offenen Fenster herein.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2204\" aria-describedby=\"caption-attachment-2204\" style=\"width: 980px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-2204\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/27A1548-1-1024x683.jpg\" alt=\"RN5\" width=\"980\" height=\"654\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2204\" class=\"wp-caption-text\">Irgendwo auf dem Weg nach Antsiraka<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlie\u00dflich erreichen wir eine sehr lichte, kleine Baumschonung. Chrissi ist \u00fcbel von der Buckelpiste (und vielleicht einem Hauch Sonnenstich), und Tinah bietet besorgt diverse B\u00e4ume \u201ezur Erleichterung\u201c an. Als der Weg kurz etwas trockener bleibt,\u00a0 wird er auch enger. Geb\u00fcsch reicht rechts und links so eng ans Auto heran, dass wir die Seitenspiegel einklappen. Hinter ein paar H\u00fctten kommt uns in halsbrecherischem Tempo ein mit THB- und Colakisten beladener Truck entgegen. Tinah hupt wie irre, und der Truck weicht abrupt zur Seite aus \u2013 und m\u00e4ht dabei einen kleinen Baum einfach um. Tinah ruft dem Fahrer noch zu, dass da noch drei weitere Autos hinter uns kommen. Wir hoffen, dass er es geh\u00f6rt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Weg beginnt sich zu ziehen. Wieder ist es mehr eine Wasserstra\u00dfe. Weder Tinah noch ich wissen, ob wir hier eigentlich richtig sind. Doch irgendwann nach Mittag erreichen wir tats\u00e4chlich ein paar H\u00fctten, und ein Schulschild best\u00e4tigt, dass wir in Antsiraka sind. Das Dorf ist merkw\u00fcrdig in die L\u00e4nge gezogen, und auch hier steht alles unter Wasser. Wie das wohl mitten in der Regenzeit ausschauen mag? Jetzt h\u00f6rt sie ja eigentlich gerade auf. Enten schwimmen in den Reisfeldern, Menschen sind kaum zu sehen. Schlie\u00dflich landen wir an einem Sandstrand direkt an der K\u00fcste. Der Indische Ozean liegt vor uns. Unter einem Baum sitzen M\u00e4nner und Frauen mit Taschen, sie haben auf uns gewartet. Eigentlich sollte das F\u00e4hrboot bereits vor zwei Stunden fahren. Wir verabschieden uns von den Jungs, wegen der Versp\u00e4tung f\u00e4llt das Kabary kurz auf. Sie fahren die Landcruiser wieder zur\u00fcck nach Tana. Dimby kommt mit uns nach St. Marie. \u00dcber den Sand laufe ich zum Boot.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2203\" aria-describedby=\"caption-attachment-2203\" style=\"width: 980px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-2203\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/27A1551-1024x683.jpg\" alt=\"RN5\" width=\"980\" height=\"654\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2203\" class=\"wp-caption-text\">Ein paar H\u00fctten von Antsiraka<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Apropos F\u00e4hrboot \u2013 es ist eher eine Nussschale. Eine recht alte Nussschale, die samt Gep\u00e4ck und allen Leuten recht tief im Wasser liegt und leicht \u00fcberbesetzt ist. 35 Mann sitzen darin. Schon nach wenigen Metern, die wir uns vom sicheren Ufer entfernen, wird mir mulmig. Der Wellengang ist recht gewaltig f\u00fcr das winzige Boot. Dass rechts vor mir eine Frau sich betend an einen Holzpfosten klammert, macht es auch nicht besser. Wegen der spritzenden Wellen lassen zwei M\u00e4nner durchl\u00f6cherte Planen an den Seiten des Boots herunter. Da f\u00e4llt gar nicht auf, dass Chrissi und der ein oder andere mehr sich bei der Fahrt mal kurz aus dem Boot lehnt und die Fische f\u00fcttert. Angeblich dauert die \u00dcberfahrt nur 20 Minuten. Es werden madagassische 20 Minuten, in Europa w\u00fcrde man es eher eine Stunde nennen. Ich bin extrem erleichtert, als wir sicher das Ufer von Nosy Boraha erreichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setze mich erstmal auf eine kleine Betonmauer und hole tief Luft. Geschafft! Und zur\u00fcck in der Zivilisation. Auf uns warten bereits etliche gelbe Tuk-Tuks, motorisierte Dreir\u00e4der. Wie die Minions stehen sie aufgereiht am Stra\u00dfenrand. Wir laden Koffer und Taschen ein, und besteigen je zu zweit eines der gelben Gef\u00e4hrte. Dann geht es los. Mit gem\u00fctlichen 30 km\/h tuckern wir die K\u00fcste entlang. Alles gr\u00fcnt und bl\u00fcht, wenige H\u00e4user passieren wir auf der Fahrt. Tanalas und mein Tuk-Tuk f\u00e4hrt ziemlich ruckelig, aber die Fahrt ist lustig. In Ambodifotratra, der Hauptstadt St. Maries, halten wir kurz an einem winzigen Supermarkt an. Haupt\u201cstadt\u201c ist ein bisschen \u00fcbertrieben, es ist eigentlich nur ein gr\u00f6\u00dferes Dorf mit einigen besseren Hotels.<\/p>\n<div id='gallery-4' class='gallery gallery-columns-2 wild-book-custom-gallery'><div class='masonry-container masonry-gallery' data-columns='2'><figure class='gallery-item'>\r\n\t\t\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\r\n\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"980\" height=\"735\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_2483-1024x768.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Tuk-Tuk\" srcset=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_2483-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_2483-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_2483-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_2483-940x705.jpg 940w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_2483-500x375.jpg 500w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_2483-e1508353279439.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px\" \/>\r\n\t\t\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\r\n\t\t\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\r\n\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"980\" height=\"735\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_2487-1024x768.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Tuk-Tuk\" srcset=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_2487-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_2487-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_2487-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_2487-940x705.jpg 940w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_2487-500x375.jpg 500w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_2487-e1508353268521.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px\" \/>\r\n\t\t\t\t\t<\/div><\/figure>\r\n\t\t\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: justify;\">Irgendwo dahinter halten alle unsere Tuk-Tuks an. Ein besoffener Polizist mit b\u00f6ser Alkohol-Fahne schwankt zwischen den angehaltenen Tuk-Tuks herum und will irgendwelche Papiere sehen. Ines\u2018 und Chrissis Fahrer sieht das offenbar nicht so eng \u2013 er f\u00e4hrt einfach weiter, und winkt dem Polizisten noch fr\u00f6hlich zu. Wir starten auch wenig sp\u00e4ter wieder, nur in anderer Reihenfolge als zuvor. Wir tuckern \u00fcber die lange Hafenpromenade, an Madagaskars \u00e4ltester katholischer Kirche vorbei und bis zum Flughafen, der eher ein kahler Fu\u00dfballplatz ist. Daneben reicht ein Sandpfad bis ans Meeresufer, und genau dahin wollen wir. Am Strand liegen etliche bunt bemalte Pirogen. Wir steigen aus, verteilen das Gep\u00e4ck in den Pirogen und werden \u2013 ganz malerisch \u2013 durch die Lagune zur kleinen Insel Nosy Nato gebracht. Ein romantisches Urlaubsende f\u00fcr den aufregenden Tag. Nosy Nato erwartet uns genau so, wie eine Insel in Werbeprospekten aussehen muss: Wei\u00dfe Str\u00e4nde, Palmen, t\u00fcrkisblaues Meer. Wirklich, wiiiirrrklich seeehr tragisch, dass wir hier jetzt ein paar Tage l\u00e4nger bleiben m\u00fcssen.<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sorry, this entry is only available in Deutsch.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2195,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-2190","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ostkueste-2016"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2190","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2190"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2190\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5738,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2190\/revisions\/5738"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2195"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2190"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2190"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2190"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}