{"id":1478,"date":"2015-03-20T21:31:44","date_gmt":"2015-03-20T20:31:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.masika-sipa.de\/?p=1478"},"modified":"2021-03-28T16:11:19","modified_gmt":"2021-03-28T14:11:19","slug":"schlemmertag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/2015\/03\/20\/schlemmertag\/","title":{"rendered":"Schlemmertag"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich aufstehe, schlafen die meisten noch. Der ein oder andere, der etwas sp\u00e4ter zum Fr\u00fchst\u00fcck schlurft, scheint einen Kater zu haben \u2013 ob das wohl vom Wein oder eher vom Rum kommt? Da wir nun mehr Leute sind als gestern fr\u00fch, wird auch das Fr\u00fchst\u00fcck entsprechend chaotischer. Dieses Jahr l\u00e4uft einfach gar nix bei den M\u00e4dchen, die f\u00fcr die Bedienung zust\u00e4ndig sind. Die meisten bestellen das Continental-Fr\u00fchst\u00fcck, allerdings bekommt nur jeder dritte per Zufallsgenerator auch tats\u00e4chlich was.<!--more--> Ich begn\u00fcge mich mit einem Sandwich ohne jegliche Sonderw\u00fcnsche. Das ist genau ein Teller mit einem Essen, und entsprechend bekommt die K\u00fcche das hin. Und die Bedienung. Bei \u201eAnanassaft, Spiegelei, Kaffee, Baguette\u201c vs. Sitznachbar \u201eCurasol-Saft, nur ein Tee, ein bisschen R\u00fchrei und kein Baguette\u201c sieht das leider ganz anders aus. Ich schaue dem Chaos eine Weile zu, aber selbst handgeschriebene Zettel k\u00f6nnen das Unverm\u00f6gen in der K\u00fcche nicht l\u00f6sen. Manchmal muss man auf Madagaskar einfach aufgeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aufgegeben hat \u00fcbrigens auch mein linker Meindl-Schuh. Nach insgesamt neun Wochen Madagaskar \u00fcber drei Jahre ist eine Naht vorne am Schuh lose, und das Leder \u00f6ffnet sich ein wenig. Ich habe gro\u00dfe Bedenken, dass der Schuh noch ein zweites Mal Marojejy \u00fcbersteht. Aber Dimby meint, dass wir das bestimmt n\u00e4hen k\u00f6nnen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1484\" aria-describedby=\"caption-attachment-1484\" style=\"width: 980px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-1484\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/20150320_100844-1024x702.jpg\" alt=\"Dimby kauft Reiss\u00e4cke\" width=\"980\" height=\"672\" srcset=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/20150320_100844-1024x702.jpg 1024w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/20150320_100844-300x206.jpg 300w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/20150320_100844-768x527.jpg 768w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/20150320_100844-940x645.jpg 940w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/20150320_100844-500x343.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 980px) 100vw, 980px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1484\" class=\"wp-caption-text\">Dimby vermittel Reiss\u00e4cke<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Immerhin l\u00e4sst uns das Wetter heute nicht ganz im Stich. Es ist zwar bedeckt, aber trocken. Nachdem alle mehr oder minder gut gefr\u00fchst\u00fcckt haben, laufen wir in die Stadt, um Reiss\u00e4cke zu kaufen. Die werden uns sowohl in Nosy Mangabe als auch in Marojejy noch n\u00fctzlich sein. Tats\u00e4chlich gibt es in Maroantsetra entlang der Hauptstra\u00dfe ganze Marktst\u00e4nde, die nur leere Reiss\u00e4cke verkaufen. Dimby bet\u00e4tigt sich als Dolmetscher, setzt sich auf einen gro\u00dfen Stapel Reiss\u00e4cke und erkl\u00e4rt, wof\u00fcr wir die S\u00e4cke brauchen und wieviele welcher Gr\u00f6\u00dfe was kosten. Als alle eingedeckt sind, suchen Dimby und ich nach einem Marktstand, der N\u00e4hmaterial anbietet. An einem gro\u00dfen Stand mit Hunderttausend Kleinstteilen werden wir f\u00fcndig. Oder vielmehr Dimby wird f\u00fcndig, denn ich h\u00e4tte weder die Nadel noch den Faden erkannt. Zwischen Blecht\u00f6pfen, Kerzenhaltern, Kokosnussraspeln und unendlich viel anderem Kleinkram steht ein handgro\u00dfer, brauner Klumpen, in dem Spie\u00dfe stecken, wie man sie etwas l\u00e4nger f\u00fcr Brochettes nutzen k\u00f6nnte. Aber nein, das sind N\u00e4hnadeln. Dazu gibt es von einer kleinen Rolle einen schwarzen, dicken Plastikfaden. Plastikfaden und N\u00e4hspie\u00df, ob das was wird? Ich sehe mich schon in Flip-Flops durch Marojejy schleichen\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir schlendern \u00fcber die staubige Stra\u00dfe zur\u00fcck Richtung Hotel, als uns kurz vor der Br\u00fccke eine Frau mit sorgf\u00e4ltig geflochtenen Haaren entgegen kommt, die einen gro\u00dfen, breiten, gr\u00fcnen Eimer tr\u00e4gt. Darin ersp\u00e4he ich Mangostan, weshalb ich ihr gleich winke und zu erkl\u00e4ren versuche, dass ich gerne davon einige kaufen w\u00fcrde. Die \u201epaar\u201c von gestern sind schlie\u00dflich l\u00e4ngst leer. Leider kann die gute Frau nur sehr schlecht rechnen. Was eine Mangostan kostet, wei\u00df sie schon, aber bei zwei klappt es schon nicht mehr und zehn sind quasi unm\u00f6glich. Und ich will 24 haben! Dimby versucht zu helfen, so weit es geht. Wir z\u00e4hlen ihr gemeinsam alle Mangostan vor, malen Striche auf H\u00e4nde und legen Geldscheine dazu. Ich glaube inzwischen, dass die Frau entweder einen brutalen Dialekt spricht oder einfach Analphabet ist. Denn auch Dimby hat beim Verstehen seine Probleme. Immer wieder schaut sie uns mit gro\u00dfen Augen fragend an. Am Ende kosten die 24 Mangostan gerade mal 3000 Ariary, also nicht viel mehr als einen Euro. Und da haben wir schon den Preis selbst erh\u00f6ht, weil sie selbst sich verrechnet h\u00e4tte. Gerd ist auch auf den Geschmack gekommen, er und Dimby teilen sich die \u00fcbrigen Mangostan aus dem Eimer. Damit hat die Frau in zwanzig Minuten ihren Tagesumsatz gemacht. Wir versuchen ihr mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen zu erkl\u00e4ren, dass wir gerne morgen mehr Mangostan abnehmen, falls sie morgens am Coco Beach vorbeik\u00e4me. Ob das geklappt hat, werden wir morgen dann sehen.<\/p>\n<div id='gallery-3' class='gallery gallery-columns-2 wild-book-custom-gallery'><div class='masonry-container masonry-gallery' data-columns='2'><figure class='gallery-item'>\r\n\t\t\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\r\n\t\t\t\t\t\t<img width=\"980\" height=\"654\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5138-Medium-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Maroantsetra\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5138-Medium-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5138-Medium-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5138-Medium-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5138-Medium-940x627.jpg 940w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5138-Medium-500x333.jpg 500w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5138-Medium.jpg 1152w\" sizes=\"(max-width: 980px) 100vw, 980px\" \/>\r\n\t\t\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\r\n\t\t\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\r\n\t\t\t\t\t\t<img width=\"980\" height=\"654\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5163-Medium-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Heterixalus madagascariensis\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5163-Medium-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5163-Medium-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5163-Medium-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5163-Medium-940x627.jpg 940w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5163-Medium-500x333.jpg 500w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5163-Medium.jpg 1152w\" sizes=\"(max-width: 980px) 100vw, 980px\" \/>\r\n\t\t\t\t\t<\/div><\/figure>\r\n\t\t\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: justify;\">Der kulinarische Streifzug durch Maroantsetra f\u00fchrt Richtung Coco Beach zur\u00fcck. Kurz vor der Br\u00fccke biegen wir links ab, an einer neuen Bar vorbei geht es zu einem kleinen, aber enorm gut sortierten Supermarkt. Er versteckt sich in einem blau angemalten Geb\u00e4ude, und ein kleiner Wachmann steht davor. Es gibt hier sogar Litschihonig. Wir kaufen vor allem Rum ein, f\u00fcr die Abende auf Nosy Mangabe. Anschlie\u00dfend schlendern wir zur\u00fcck \u00fcber die kleine Br\u00fccke und auf der anderen Seite den kleinen Sandh\u00fcgel hinunter. Rechts stehen kleine Buden aus St\u00f6cken und Bananenbl\u00e4ttern, hinter denen einige Frauen fr\u00f6hlich winken. Was sie auf den dunklen, schmutzigen Brettern verkaufen, kann ich nicht so richtig erkennen: Es sind kleine, br\u00e4unliche und wei\u00dfe H\u00e4ufchen aus irgendwelchen Fasern. Tanala fragt, ob es Bonbon Coco sei? Ja, nicken die Damen im Stand eifrig. Ob ich eins probieren will? Also probiere ich, f\u00fcr 100 Ariary einfach aus Neugierde. Das Bonbon scheint eine Mischung aus karamellisiertem Zucker und Kokosraspeln zu sein, es schmeckt prima. Ich kaufe noch zwei und drei kleine, gelbe Mangos, dann ist mein Geld in der Hosentasche alle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur\u00fcck im Hotel genie\u00dfe ich mein Obst \u2013 es schmeckt unglaublich viel besser als zu Hause. Die Mangos sind saftig und haben keinerlei Fasern, der Kern l\u00f6st sich einfach so heraus. Und nat\u00fcrlich schrumpfen die Mangostanberge schneller als man zuschauen kann. Dimby belehrt mich im Coco Beach auch bez\u00fcglich des Schuhs und meiner Sorgen schnell eines Besseren. Er n\u00e4ht den Schuh mit unglaublicher Fingerfertigkeit und der Riesennadel wieder zusammen. So ordentlich, dass es wie mit der Maschine gen\u00e4ht aussieht. Er zeigt mir auch, weshalb er ausgerechnet Plastikfaden gekauft hat: Den kann man, wenn man fertig ist, einfach mit dem Feuerzeug anschmelzen und so befestigen. Genial. Ich finde, dass der Schuh fast besser aussieht als vorher. Der Regenwald kann kommen!<\/p>\n<figure id=\"attachment_1491\" aria-describedby=\"caption-attachment-1491\" style=\"width: 980px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-1491\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/20150320_120703-1024x576.jpg\" alt=\"Gen\u00e4hter Schuh\" width=\"980\" height=\"551\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1491\" class=\"wp-caption-text\">Der von Dimby meisterhaft gen\u00e4hte Meindl-Schuh<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Nachmittag spazieren Tanala, Martin, Stephan, Anja und ich nochmal Richtung Strand. Rechts aus dem Hotel heraus geht es einen sandigen Weg entlang, der an ein paar H\u00e4usern vorbeif\u00fchrt und zu der Schule leitet, an der letztes Jahr dank einer Menge Luftballons ein Zaun umfiel. Der steht zum Gl\u00fcck wieder, Gl\u00fcck gehabt. Kinder sind gerade keine da. Daf\u00fcr treibt ein Junge in rotem Pulli und wei\u00dfen Shorts ein halbw\u00fcchsiges Schwein an einer Leine den Weg herunter. Pl\u00f6tzlich rei\u00dft sich das Schweinchen los, und rennt wie von der Tarantel gestochen davon. Tanala versucht noch, sich ihm in den Weg zu werfen, aber das Schwein ist schneller. Es rettet sich in ein Geb\u00fcsch, aus dem mit lautem Gackern ein Huhn und etliche K\u00fcken heraus fl\u00fcchten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich schlage den Sandpfad zum Strand ein. Sonst sind nur ein paar Frauen unterwegs, die Sch\u00fcsseln und K\u00f6rbe auf dem Kopf nach Hause tragen. Das Meer ist rau und aufgew\u00fchlt, die Wellen sind hoch, der Himmel ist dunkel. Drei kleine, nackte Jungs spielen mit einem Baumstamm, lassen sich damit ans Ufer treiben und schieben ihn wieder einige Meter ins Meer hinaus. Eigentlich suchen wir nach Fr\u00f6schen, werden aber erst f\u00fcndig, als es anf\u00e4ngt zu tr\u00f6pfeln. Immerhin sind wir heute alle etwas schlauer und haben unsere kleinen China-Regenschirme dabei. Dass es in den letzten Tagen reichlich geregnet hat, sieht man \u00fcbrigens hier in der N\u00e4he des Meeres besonders gut. \u00dcberall stehen H\u00fctten knietief im Wasser, der kleine Bach nebenan ist zu einem Fluss angeschwollen und hat Reisfelder und Vorg\u00e4rten \u00fcberflutet. Wie letztes Jahr sehen wir einen LKW, der Benzinf\u00e4sser transportiert. Immerhin haben die dieses Jahr alle einen Deckel, und es gibt hinten sogar eine Heckklappe anstatt jemandem, der die F\u00e4sser festhalten muss.<\/p>\n<div id='gallery-4' class='gallery gallery-columns-2 wild-book-custom-gallery'><div class='masonry-container masonry-gallery' data-columns='2'><figure class='gallery-item'>\r\n\t\t\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\r\n\t\t\t\t\t\t<img width=\"980\" height=\"635\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5148-Medium-1024x664.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Heterixalus madagascariensis\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5148-Medium-1024x664.jpg 1024w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5148-Medium-300x194.jpg 300w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5148-Medium-768x498.jpg 768w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5148-Medium-940x609.jpg 940w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5148-Medium-500x324.jpg 500w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5148-Medium.jpg 1185w\" sizes=\"(max-width: 980px) 100vw, 980px\" \/>\r\n\t\t\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\r\n\t\t\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\r\n\t\t\t\t\t\t<img width=\"980\" height=\"654\" src=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5188-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Maroantsetra\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5188-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5188-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5188-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5188-940x627.jpg 940w, https:\/\/www.masika-sipa.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/MG_5188-500x333.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 980px) 100vw, 980px\" \/>\r\n\t\t\t\t\t<\/div><\/figure>\r\n\t\t\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem R\u00fcckweg zum Hotel spricht ein junger Mann Tanala an, er fragt ob er Englisch spricht. Ob er wohl ein paar Meter mitlaufen kann, um sein Englisch zu \u00fcben? Aber nat\u00fcrlich! Die Menschen sind hier so unendlich viel netter als im S\u00fcden Madagaskars. Von einem Dach winken zwei M\u00e4nner herunter, die gerade vermutlich die Farbe erneuern. Gegen\u00fcber des Coco Beach wickelt gerade eine Frau Samboza, kleine Teigtaschen mit Gem\u00fcse- und Fleischf\u00fcllung. Sie sagt, in 30 Minuten k\u00f6nnten wir wiederkommen, dann w\u00e4ren die Samboza fertig zum Frittieren. Ein guter Plan, wir melden uns schonmal an. Nicht, dass wir heute schon genug geschlemmt h\u00e4tten in Maroantsetra\u2026P\u00fcnktlich auf die Minute sind die Samboza fertig und bereits f\u00fcr uns ganz frisch in ein umgeschlagenes Zeitungspapier einget\u00fctet. Ein Hoch auf Maroantsetras K\u00fcche!<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sorry, this entry is only available in German.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1480,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5],"tags":[251,29,184,103,264,246,113,206,115],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1478"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1478"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1478\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5935,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1478\/revisions\/5935"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1480"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1478"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1478"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.masika-sipa.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1478"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}