Die Zauberwelt des Montagne d’Ambre

Die kühle Luft ist echt super zum Schlafen. Nachts hat es ein bisschen geregnet und ziemlich gestürmt. Am Morgen das Zelt auf, die Reißverschlüsse surren… erstmal Schuhe suchen, ausschütteln (eine gewisse Vorsicht vor Skolopendern schadet nicht), anziehen und dabei nicht umfallen. Ich genieße eine Cola wie jeden Morgen und klaue mir aus Nainas Pfanne eine frisch frittierte Banane… Mmmmh! Crepes gibt’s heute auch, aber davon nur einen.

Calumma boettgeri

Calumma boettgeri

Calumma ambreense

Calumma ambreense

Calumma ambreense

Calumma ambreense

Schmetterling

Schmetterling

Montagne d'Ambre

Montagne d’Ambre

 

 

Montagne d'Ambre

Montagne d’Ambre

Montagne d'Ambre

Montagne d’Ambre

Montagne d'Ambre

Wald

Calumma boettgeri

Calumma boettgeri

Uroplatus sikorae

Uroplatus

Montagne d'Ambre

Wald

Montagne d'Ambre

Montagne d’Ambre

Montagne d'Ambre

Wald

Montagne d'Ambre

Wald

Montagne d'Ambre

Wald

Montagne d'Ambre

Montagne d’Ambre

Montagne d'Ambre

Wald

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegen neun, zehn Uhr brechen wir zur Grande Cascade auf. Diesmal bin ich mit der Fotogruppe unterwegs. Es geht durch den fantastischen Regenwald, den man mit Worten überhaupt nicht beschreiben kann. Riesige Bäume, Lianen, Epiphyten, moosbewachsene Stämme, Lichtflecken strahlen durch das dichte Blätterdach… traumhaft. Der Boden ist weich und federt beim Laufen – wenn man nicht gerade über Wurzeln und Steine fällt ;). Es geht Hügel hoch und runter und auf einmal wird der Weg extrem rutschig. Der Boden besteht aus Stein, teils grünlich mit dünnem Moos bedeckt, dazwischen Laubflecken. Tritt man auf den Stein, ist der Effekt wie Schmierseife. Also immer schön auf den Laubflecken oder am Rand auf Pflanzen laufen… Ich rutsche zwar mehrfach wie alle anderen auch, aber ganz zum Hinfallen langt es – bei mir – nicht Der Weg dürfte bei Regen ziemlicher Horror sein. Unterwegs gibt es natürlich das ein oder andere Tier zu sehen und im natürlichen Lebensraum ist es nicht einfach, Uroplaten und Chamäleons zu finden. Etwas unheimlich sind die wilden Bienen, die irgendwo hoch in den Bäumen ihre Stöcke haben… zeitweise hört man über sich nur lautes Brummen und Surren. Nach langem Weg werden wir belohnt, von einer kleinen umzäunten Plattform aus kann man die grande cascade, also den großen Wasserfall, sehen.

Uroplatus sikorae

Uroplatus sikorae

Uroplatus sikorae

Uroplatus sikorae

Montagne d'Ambre

Montagne d’Ambre

Montagne d'Ambre

Wald

Uroplatus sikorae

Uroplatus sikorae

Uroplatus sikorae

Uroplatus

Uroplatus sikorae

Näher

Montagne d'Ambre

Weg

Uroplatus sikorae

Uroplatus sikorae

Montagne d'Ambre

Wasserfall

Montagne d'Ambre

Wald

 

Montagne d'Ambre

Montagne d’Ambre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Rückweg ist laaaang und anstrengend. Der Schweiß läuft und nach jedem Hügel, denn man gerade runter ist, geht es auch schon wieder steil nach oben… Die Anstiege wollen einfach kein Ende nehmen. Noch ein Hügel…noch einer…noch einer. Angelain lacht über die lahmen Europäer, die bei jedem Schritt mehr ächzen und literweise Wasser in sich reinkippen. Recht hat er, muss ziemlich lustig sein, uns zuzugucken. T-Shirts und Hemden sind so verschwitzt, dass man die trockenen Fleckchen an einer Hand abzählen kann. Das Scheißfleckenraten kann nun getrost in trockene-Stellen-finden übergehen, das dürfte ungleich schwieriger werden. Kaum im Camp angekommen und was gegessen (lecker Gemüseplatten, frittierte Auberginen, die Kartoffel-Karotten-Taler, gewürzte Kartoffelstreifen, Karotten und Bohnen), ist die Welt auch schon wieder in Ordnung. So anstrengend war’s ja doch nicht!

Furcifer timoni

Furcifer timoni

Inzwischen ist es später Nachmittag und wir haben noch ein wenig Zeit, in der Umgebung des Camps nach Tieren zu suchen, die gemachten Fotos von unserem Ausflug anzuschauen und ein wenig über die gefundenen Chamäleons und Geckos zu fachsimpeln. Das Highlight des Tages ist ganz klar ein kleines, knallgrünes Furcifer timoni-Weibchen, das Angelain auf 4 m Höhe im Geäst entdeckt. Zum Glück können unsere Guides gut klettern. Die kleine Dame zeigt sich enorm fotogen und als sie ein großes Calumma ambreense-Weibchen entdeckt,  plustert sie sich nicht nur auf, sondern zeigt ihre schwarzen “Tigerstreifen”. Genauso schnell, wie diese kamen, verschwinden sie leider auch wieder. Aber die kleine Dame ist auch ohne schwarze Streifen sehr hübsch, sie leuchtet geradezu in der Sonne. Auf dem Kopf ist sie knallrot und viele hübsche blaue Punkte zieren Kopf und Körper. Ein kleines Wunder der Natur! Überhaupt ist es eigentlich ein Tag voller fotografischer Highlights. Der größte Blattschwanzgecko der Welt, Uroplatus giganteus, gibt sich ein Stelldichein direkt auf unserem Campground. Im Gegensatz zu den doch eher empfindlichen Chamäleons ist er ein sehr ruhiger Vertreter, der sich sogar vorsichtig anfassen lässt. Wer nicht aufpasst, dem springt der sanfte Riese auch schonmal auf den Rücken oder die Schulter. Kleinere Uroplaten wie Uroplatus finiavana, der übrigens auch erst 2012 beschrieben wurde, sind ähnlich gewandte Springer. Haben sie beschlossen, lange genug ruhig herumgesessen zu haben, hüpfen sie einfach auf die nächstgelegene Transportmöglichkeit – ob das ein Ast, eine Hand oder eine Kamera ist, spielt dabei keine Rolle. Einer der beiden Uroplatus finiavana ist gerade in der Häutung und sieht dadurch aus, als habe er einen Schlafanzug an. Selbst bei der Suche nach den kleinsten Chamäleons des Montagne d’Ambre werden wir fündig – ein älteres und ein jüngeres Brookesia tuberculata posieren auf Blättern und im Laub. Diese Winzlinge passen locker auf ein Streichholz – oder meinen Daumen. Kaum vorstellbar, dass sie im dichten Laub leben und seit Ewigkeiten in ihrer kleinen Welt zurecht kommen. Ein kleines Wunder folgt dem nächsten. Ein Paradies für Reptilienfreunde…

Uroplatus giganteus

Mit mir

Uroplatus giganteus

Uroplatus giganteus

Uroplatus giganteus

Uroplatus giganteus

Uroplatus giganteus

Uroplatus

Uroplatus giganteus

Uroplatus

Uroplatus giganteus

Uroplatus

Uroplatus giganteus

Uroplatus

Uroplatus giganteus

Uroplatus giganteus

Uroplatus giganteus

Uroplatus giganteus

Calumma ambreense

Calumma

Calumma ambreense

Calumma ambreense

Calumma boettgeri

Calumma boettgeri

 

Furcifer timoni

Furcifer timoni

Furcifer timoni

Furcifer timoni

Furcifer timoni

Furcifer timoni

Furcifer timoni

Furcifer timoni

Furcifer timoni

Furcifer timoni

Calumma ambreense

Calumma ambreense

Calumma ambreense

Calumma

Calumma ambreense

Calumma ambreense

Brookesia tuberculata

Brookesia tuberculata

Uroplatus finiavana

Uroplatus finiavana

Uroplatus finiavana

Uroplatus finiavana

Uroplatus finiavana

Uroplatus

Uroplatus finiavana

Uroplatus

Brookesia tuberculata

Zwergig

Brookesia tuberculata

Brookesia tuberculata

Uroplatus finiavana

Uroplatus finiavana

Uroplatus finiavana

Uroplatus

Uroplatus finiavana

Uroplatus finiavana

Uroplatus finiavana

Uroplatus

 

Uroplatus finiavana

Uroplatus finiavana

Uroplatus finiavana

Uroplatus

Furcifer timoni

Furcifer timoni

Furcifer timoni

Furcifer timoni

Brookesia ebenaui

Brookesia ebenaui

Furcifer timoni

Furcifer timoni

Brookesia ebenaui

Brookesia

Furcifer timoni

Furcifer timoni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brookesia ebenaui

Brookesia ebenaui

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als die Jungs das Abendessen vorbereiten, taucht eine Manguste auf und streunert um die Küche herum. In einem unbeobachteten Moment klettert “Gustl”, wie ich das Tier kurzerhand taufe, an einem der Bäume mit “Mülleimer” hoch und steckt seine neugierige Nase in die Reste aus der Küche. Viel gibt es dort nicht und Gustl wird auch noch gestört, also rettet er sich schnell wieder zum Waldrand. Wenige Minuten später schaut ein kleiner Kopf mit weißen Ohren aus dem Abfluss unter dem einzigen Wasserhahn der Gegend – das noch nach Hähnchen duftende Kochwasser wurde wohl vor Kurzem hier ausgeschüttet.  Aber das war noch nicht sein letzter Versuch, immer wieder taucht Gustl auf und versucht, irgendwo eine Kleinigkeit Essbares zu erhaschen. Er hat aber letztlich wenig Chancen in der Küche – und so bekommen wir am Abend sehr leckeres Hühnchen mit Reis serviert. Der Abend klingt bei den Jungs in der “Küche” aus. Bei Bier und Rum versuche ich, mit meinem bisher sehr kleinen Wortschatz Madagassisch dem Gespräch zu folgen. Funktioniert auch gar nicht sooo schlecht, schon mit ein paar wenigen Wörtern kann man zumindest das Thema erraten. Ich sollte dringend Madagassisch lernen.

Calumma boettgeri

Calumma boettgeri

Calumma boettgeri

Calumma

Brookesia ebenaui

Brookesia ebenaui

Brookesia ebenaui

Brookesia ebenaui

Brookesia ebenaui

Brookesia

Brookesia ebenaui

Brookesia ebenaui

Brookesia ebenaui

Brookesia ebenaui

Brookesia ebenaui

Brookesia ebenaui

Gustl

Gustl

Gustl

Gustl

Gustl

Gustl

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